Publifin ändert Namen und heißt künftig Enodia

Die Lütticher Interkommunale Publifin will ihren Namen ändern und soll künftig Enodia heißen. Das beschloss der Aufsichtsrat von Publifin am Donnerstag. Die Generalversammlung von Publifin muss die Namensänderung Ende des Monats noch bestätigen.

Publifin

Bild: Hatim Kaghat/Belga

Mit dem neuen Namen will der Aufsichtsrat den Neuanfang bei Publifin nach dem Skandal erleichtern. Die Namensänderung sei ein ausdrücklicher Wunsch der aktuellen Präsidentin des Aufsichtsrats, Stéphanie De Simone von der PS. Die Fassade der Interkommunalen soll sich ändern, um auch nach außen den Neustart zu verdeutlichen.

Die Bedeutung des neuen Namens soll das unterstreichen. Enodia leitet sich aus dem lateinischen Wort „enodis“ ab, was laut Wörterbuch so viel wie „knotenlos“, „glatt“, „geschliffen“, „ausgefeilt“ heißt. Ob die Interkommunale diesem Namen gerecht wird, muss sich erst noch zeigen. Die Umstrukturierungen bei Publifin und ihrem operativen Arm Nethys laufen noch.

Vor knapp zwei Jahren war Publifin ins Gerede gekommen wegen hoher Sitzungsgelder, die oft unrechtmäßig an kommunale Politiker ausgeschüttet worden waren. Die politischen Folgen des Skandals führten unter anderem bis zur Umgestaltung der Regionalregierung in der Wallonie.

Die Lütticher Interkommunale hat schon öfters den Namen gewechselt. Zuletzt 2014, als sie von Tecteo in Publifin umbenannt wurde.

Kay Wagner

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