F-16-Nachfolge: Entscheidung offenbar gefallen

Die Entscheidung für den Ersatz der F-16-Kampfflugzeuge ist offenbar gefallen. Die Nachrichtenagentur Belga meldet, dass sich die Regierung für den US-Kampfjet F-35 entschieden habe und beruft sich dabei auf Regierungskreise, die anonym bleiben wollen.

F-35

F-35 (Bild: Jeff J. Mitchell/Getty Images/AFP)

Jetzt müsse Premierminister Charles Michel noch eine Erklärung formulieren, warum die Wahl auf das Angebot des US-Herstellers Lockheed Martin gefallen ist.

Zuletzt war noch der Eurofighter in der engeren Auswahl. Er wird von mehreren europäischen Staaten gebaut.

Belgien investiert 3,6 Milliarden Euro in den Kauf des F-16-Nachfolgers. Er soll 40 Jahre im Dienst bleiben. Experten gehen davon aus, dass der Zuschlag durch Folgeaufträge innerhalb dieser Zeit einen Gesamtwert von 15 Milliarden Euro hat.

belga/okr

Kommentar hinterlassen
3 Kommentare
  1. Freddy Langer

    Soviel Geld für „unsere Verteidigung“ auszugeben ist haarsträubend.
    In Elsenborn und Umgebung haben wir jetzt schon die Schnauze gestrichen voll, von den Manövern mit diesen fliegenden Kisten. Insbesondere in letzter Zeit werden wir regelrecht drangsaliert von „unserer Armee“. Dieses Geld sollten sie sinnvoller ausgeben; die Rentenkassen könnten da zum Beispiel wesentlich mehr mit anfangen, als die großen Jungs die gerne Pengpeng machen wollen.

  2. Rainer Manz

    Da hat sich die Regierung wohl falsch entschieden. Anfangs wollte man die F16 noch 6 Jahre im Dienst behalten, seitens der Hersteller sollte das ja möglich sein. Jetzt bleiben diese noch länger in Dienst, da es dem Hersteller der F35 nicht gelingen wird die 36 Flugzeuge in 6 Jahren zu liefern, Die Niederlande haben 2 dieser “Schrottkisten“ und wartet seit Jahren auf den Rest. Unsere Minister hätten sich besser mal richtig informieren sollen!! Letzte Woche noch mussten alle F35 Weltweit am Boden bleiben, weil es Probleme gab. Das einzig richtige wäre die Rafalle der Franzosen gewesen! Der Stückpreis von 80 Millionen ist auch eine Lüge, soviel kostet eine F35 ohne Waffensysteme, also kommt da noch einiges hinzu. Wie mein Vorredner Freddy schon meinte, das Geld wäre besser in andere Dinge angelegt worden. Im nächsten Jahr sind Wahlen, dann kommt hoffentlich die Quittung für diese Verschwendung!!

  3. Jürgen Margraff

    F35 yipphiiee – 34 Stück, wow – Endlich mal à la Guderian : Klotzen nicht kleckern – die F35 ist ein Tarnkappenflugzeug, also für Radar unsichtbar (quasi unsichtbar) aber nur wenn sie keine Aussenlasten (Bomben oder Raketen) trägt – sie hat ’nen Waffenschacht, da passen Raketen und Bomben rein – nur müssen das welche mit kleinem Durchmesser sein, ansonsten müssen die aussenbords getragen werden – UND die F35 ist eine Plus weil sie A Bomben tragen kann, die Russen werden sich hüten müssen – allerdings gibt’s keine A Bombe die in den Waffenschacht passt, die sind ALLE zu gross – also Aussenlast, was heisst die Tarnkappenfähigkeit ist dahin und der Bösewicht jenseits der polnischen Grenze, kann die Flugzeuge auf seinem Radarschirm ausmachen – und also abschiessen – gehab dich wohl belgischer Pilot, das war’s… Freuen wird’s den grössten Dealmacher aller Zeiten im Weissen Haus, sonst niemanden

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150