Maximilianpark: Francken fordert härteres Durchgreifen

Die Zahl der Migranten im Brüsseler Maximilianpark ist in den letzten Wochen wieder stark angestiegen.

Flüchtlingshelfer im Brüsseler Maximilianpark (Archivbild: Thierry Roge/Belga)

Flüchtlingshelfer im Brüsseler Maximilianpark (Archivbild: Thierry Roge/Belga)

Asylstaatssekretär Theo Francken macht dafür die Hilfsorganisationen, die sich um die Menschen in dem Park kümmern, und den Brüsseler PS-Bürgermeister Philippe Close verantwortlich.

In der VRT-Sendung Terzake sagte Francken, es handle sich vor allem um Wirtschaftsflüchtlinge, die keinen Asylstatus erlangen könnten. Bürgermeister Close weigere sich aber, die Menschen durch die Polizei abführen zu lassen.

Francken sagte weiter, viele der Menschen wollten gar kein Asyl in Belgien beantragen, weil es sich um Transitmigranten handele, die eigentlich nach Großbritannien wollten.

Für den Asylstaatssekretär gibt es keine andere Lösung, als sie festzunehmen und in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Dazu brauche man aber die Zusammenarbeit mit der Polizei, so Francken.

vrt/est

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