Familienliga fordert 15 Wochen Vaterschaftsurlaub

Die frankophone Familienliga fordert, dass auch Männer einen Vaterschaftsurlaub von 15 Wochen erhalten. So lange dauert bisher nur der Mutterschutz.

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Im Sinne der Gleichbehandlung von Mann und Frau solle der bisherige Sonderurlaub für Väter bei der Geburt eines Kindes von zehn Tagen entsprechend ausgeweitet werden, erklärt die Familienliga. Diese Zeit solle das Elternpaar nutzen, die Aufgaben in der Babybetreuung gemeinsam wahrzunehmen.

Bisher ist der Vaterschaftsurlaub von zehn Tagen nicht verpflichtend. Nach Angaben der Familienliga nimmt ihn nur einer von vier Vätern vollständig in Anspruch.

Offenbar geschieht dies auch auf Druck der Arbeitgeber. Denn rund zwei Drittel der Väter wünschen sich, dass ein Vaterschaftsurlaub von zehn Tagen gesetzlich vorgeschrieben wird.

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rtbf/okr

3 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Ich plädiere für 80 Jahre Vaterschaftsurlaub vom 11. Lebensjahr an mit 160 Prozent vom höchsten Monatsnettogehalt ab 2.500 EUR. Warum kommen aus dem „Frankophonen Landesteil“ immer nur so zaghafte Forderungen auf?

    Wenn schon dann bitte aber richtig Bongo-Bongo auf Kosten der ärmsten Völker in EU-Europa!

  2. Maria van Straelen

    Mein Gott Herr Drescher. Sie plaedieren wohl fuer Frau 80 Jahre am Herd, wie ich so sehe. Erstens sollte es ZUMINDEST die Moeglichkeit der Wahl geben, zweitens verdient man nicht viel aber es bindet den Vater auch an das Baby und wird in der ganzen Kindheit fuer mehr Selbstverstaendlichkeit zwischen den Geschlaechtern fuehren, drittens ist es ein Mindestmass an Gleichberechtigung. Mutterschaftsurlaub hat nichts mit dem Schutz der Gebaerenden zu tun, sondern mit der Sorge um das Kind und viertens soll es (wenn auch nicht in Ihrem Weltbild) Frauen geben, die mehr verdienen als ihre Maenner und so den Lebensstandard etwas besser gestalten

  3. Jean-Pierre DRESCHER

    Frau Van Straelen,

    „viertens soll es (wenn auch nicht in Ihrem Weltbild) Frauen geben, die mehr verdienen als ihre Maenner“

    daran habe ich weder gedacht noch würde es mich stören. Warum auch? Leistung darf nicht abhängig sein von Rasse Alter Geschlecht. Wer mehr und härter arbeitet soll auch mehr Lohn haben dürfen.

    Aber wer für seine Hausgenossen einschließlich Frau und Kindern nicht sorgt sondern sich ein lustiges Leben auf Kosten der Steuerzahler hierzulande wie in den EU-Geberländern macht ist schlimmer wie … mehr brauche ich nicht zu erkären.

    Und warum soll ich „Frauen an den Herd“ wünschen wie es die ewig Gestrigen gerne machen? Ich schreibe hier nicht über Genderfragen, weil für mich gleiche Löhne, Arbeitsbedingungen und Rechte für ALLE selbstverständlich sind. Wo wir hier auf föderaler Ebene noch meilenweit von entfernt sind.