Steigende Diesel-Preise: Immer mehr tanken im Ausland

Immer mehr Belgier fahren zum Tanken über die Grenze. Das hat die Föderation der Kraftstoffhändler Brafco festgestellt. Dabei geht es vor allem um Diesel.

Diesel (Archivbild: Bruno Fahy/Belga)

Archivbild: Bruno Fahy/Belga

Durch die Anhebung der Akzisen ist Diesel in Belgien viel teurer geworden als in Luxemburg, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Noch gehe es dabei nicht um die große Masse. Aber da die Akzisen auf Diesel noch weiter steigen werden, rechnen die Kraftstoffhändler mit immer mehr Dieseltouristen. Das sei fatal für die Tankstellenbetreiber und für die Staatskasse.

belga/km

4 Kommentare
  1. Wotschke Anja

    „Das sei fatal für die Tankstellenbetreiber und für die Staatskasse.“…..eben weil Vater Staat massiv an der Preisschraube nach oben am drehen ist für den Dieselkraftstoff sind die Leidtragenden die Tankstellenbetreiber weil die Kundschaft anderswo wo es billiger ist ihr Geld belässt und eben nicht mehr an den heimischen Tankstellen. Dass dem Staat dadurch Geld flöten geht, würd da mal sagen selber Schuld und geschieht denen ganz recht, einschl dass so manches an alkoholischen Getränken im Ausland gekauft werden und sogar Tabakwaren . Die massiven Steuererhöhungen im eigenen Land rächt sich und das zu recht, denn nicht ein jeder hat ne dicke Brieftasche oder zigtausende aufm Konto.

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Wenn der Staat wirklich mehr einnehmen will, müssen die Steuer auf Treibstoffe gesenkt werden. Das ist wieder so ein Beispiel von belgischer Vogelstrauß-Politik bei der äußere Umstände nicht beachtet werden.

  3. Jean-Pierre DRESCHER

    „Das ist wieder so ein Beispiel von belgischer Vogelstrauß-Politik bei der äußere Umstände nicht beachtet werden.“

    Eines von vielen unrühmilchen Beispielen dieses Föderalstaates. Kleine Leute dürfen zahlen während unsere lieben Großkapitalisten und Konzerne sogar noch die Steuerflucht in die Steuerparadiese der Welt straffrei und vielleicht außerdem subventioniert bekommen vom Föderalstaat mit all unseren Steuergeldern.

  4. Maria van Straelen

    Dies sind nur Grenzprobleme: Ein Bruesseler faehrt nicht nach Luxemburg, um zu tanken, nicht mal nach NL. Grenznahe Gegenden hatten schon immer dieses Problem, wobei man die Sache auch anders herum betrachten kann: Grenznahe Gegenden profitieren auch, weil auf jeder jeweils anderen Seite irgendetwas billiger ist. Da hilft es dem individuellen Tankstellenwart wenig, wenn die Schokolade in B billiger ist, aber auch Tankstellen sind heute eher Supermärkte, die u.a. Spritt verkaufen. In einem offenen Europa sollten wir die Vorteile des freien Warenaustausches hervorheben.