Supermärkte: Peeters will gegen Preisunterschiede vorgehen

Das Leben in Belgien ist teuer. Das gilt zumindest für die Supermarktpreise. Verglichen mit den Nachbarländern zahlen belgische Kunden deutlich mehr für ihren Einkaufswagen. Verbraucherminister Kris Peeters (CD&V) will jetzt dagegen etwas unternehmen.

Bald gibt es die ersten frischen belgischen Äpfel und Birnen

Illustrationsbild: Herwig Vergult/Belga

Wer in einem belgischen Supermarkt einkauft, der zahlt 13 Prozent mehr als in Deutschland und Frankreich, und immer noch neun Prozent mehr als in den Niederlanden. Seit der letzten Erhebung des Preisobservatoriums vor fünf Jahren ist dieser Unterschied sogar noch größer geworden.

Verbraucherminister Kris Peeters will jetzt die Supermarktketten in die Pflicht nehmen. „Es gibt doch einen deutlichen Unterschied zwischen den Preisen in unseren Supermärkten und denen bei unseren Nachbarn. Ich werde die Verantwortlichen der Supermarktketten einladen und sie damit konfrontieren.“

„Dann werden wir nach Lösungen suchen, um diese Preisunterschiede zu verringern. Es kann nicht sein, dass wir hier hohe Preise bezahlen für Produkte, die in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland billiger sind.“

Die höhere Mehrwertsteuer sei sicherlich ein Grund, aber nicht der einzige, so Peeters. Da gebe es sicherlich noch andere Faktoren – und die müsse man nun gemeinsam anpacken.

Supermärkte in Belgien zu teuer

Volker Krings

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