Supermärkte in Belgien zu teuer

Einkaufen in Belgien wird immer teurer. In belgischen Supermärkten zahlen Kunden bis zu 13 Prozent mehr als in den Nachbarländern.

Einkaufen im Supermarkt

Illustrationsbild: Jonas Hamers/Belga

Belgische Supermärkte sind weiterhin teurer als ihre Konkurrenten in den Nachbarländern. Wer in einem belgischen Supermarkt einkauft, bezahlt durchschnittlich 13 Prozent mehr als in Deutschland und den Niederlanden und neun Prozent mehr als in Frankreich. Damit ist der Preisunterschied in den letzten Jahren noch größer geworden.

Eine Behörde des Wirtschaftsministeriums hatte das Preisniveau von 65.000 identischen Produkten in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich verglichen. Es handelte sich vor allem um Markenprodukte. Die Preise für Obst und Gemüse wurden nicht verglichen. Die sind in Belgien oft günstiger als in den Nachbarländern.

Die höheren Preise liegen unter anderem an höheren Steuern. Aber auch die Tatsache, dass Belgien ein kleines Land ist, spielt eine Rolle.

vrt/est

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2 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Oh, wie putzig! Weil das Föderale Königreich „ein so kleines Land“ ist mit 11 Millionen Einwohnern. Im Umkehrschluss müsste Luxembourg absolut unbezahlbar sein und Norwegen mit seiner riesigen Fläche absolutes Billigland sein.

    Ich lasse mich jedenfalls nicht belügen von irgendwelchen dahergelaufenen Systemprogaganda-Robotern aus Brüssel.

    Wenn ich sehe dass ich für 250g Sahne bis zu 3 EUR bezahlen soll geh ich in dieses Geschäft einfach nicht mehr rein. Sollen andere die zuviel dicke Scheine haben das Geld verprassen für überteuerte Lebensmittel bzw. übel schmeckende Gammelzigaretten.

    Holland ist nicht weit für wirklich gute Lebesnmittel und der Zoll respektiert 10 Packungen russische Zigaretten anstandslos.

  2. Yves Tychon

    Erstaunlich ist auch die Preisauszeichnung bei diversen Konfektionsprodukten, z.B. bei Herrensocken der Marke Bu…lington: Das Etikett erwähnt für die einzelnen Länder unterschiedliche Preise, i.d.R zwischen 14 und 18 EUR. Belgien ist immer das teuerste Land (liegt vermutlich nicht daran, dass die VerkäuferInnen mit 5.000,- € pro Monat nach Hause gehen). Noch skurriler wird die Sache dadurch, dass dass Etikett perforiert ist und die Lasche mit den niedrigen Preisen abgetrennt werden kann! Dann merkt der « gemeine Belgier » wenigstens nicht, wie er über den Tisch gezogen wird!

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