Regierung plant Photovoltaik-Anlagen in Nordsee

Die Föderalregierung will Sonnenenergie aus der Nordsee gewinnen. Entsprechende Pläne für den Bau von Photovoltaik-Anlagen in der Nordsee werden vom zuständigen Staatssekretär Philippe De Backer (OpenVLD) zurzeit vorbereitet, berichtet die Zeitung "Het Nieuwsblad". Die ersten Tests sollen 2020 starten.

Photovoltaik-Panels

Illustrationsbild: Pixabay

Die Sonnen-Panels sollen auf einer Art flachen Bojen angebracht werden, quasi auf schwimmenden Mini-Inseln, die im Meeresgrund verankert sind und sich dem Wellengang anpassen können. Viele solcher Mini-Inseln nebeneinander sollen große Flächen Sonnen-Panels bilden. Wie gut das funktionieren kann, das soll mit einem ersten Pilotprojekt ab 2020 getestet werden.

Die großen Anlagen könnten später in der Nordsee vor Zeebrügge Platz finden. Zwischen dem Strand und den großen Windparks, die Staatssekretär De Backer dort sowieso schon plant. Vom Strand aus sollen die Sonnen-Panels allerdings nicht zu sehen sein.

De Backer ist gerade dabei, den langjährigen Plan für die Entwicklung der Nordsee fertigzustellen. Die Nutzung der Nordsee als Energiequelle spielt darin eine große Rolle. Neben der Windenergie soll eben jetzt auch die Sonnenenergie auf dem Meer genutzt werden.

Energie-Experten begrüßen das. Die Akzeptanz von Anlagen für erneuerbare Energie wie Wind- und Sonnenenergie sei bei vielen Menschen auf dem Meer größer als auf dem Land. Außerdem könnten gerade Sonnen-Panels auf dem Meer leistungsfähiger sein, als auf dem Land.

Kay Wagner

Kommentar hinterlassen
8 Kommentare
  1. Joachim Wahl

    Aha, Sonnenenergie ist auf dem Meer leistungsfähiger, als auf Land, sagen die „Experten“. Scheint die Sonne dort mit anderer Intensität? Der BRF verdingt sich wieder mal als Plattform zur Verbreitung „grüner Schwachsinnsideen“ und Horrormeldungen, wie, der „Meeresspiegel steigt immer schneller“. War der Meinung, man will den Plastikmüll aus den Meeren verbannen.

  2. Alexander Hezel

    Herr Dipl.-Ing., wenn sie dem BRF nicht glauben, dann glauben sie vielleicht einer Website speziell für ihr Fach: ingenieur.de (VDI-Verlag/Springer), auf der in einem Artikel von 2015 zu einer japanischen Solaranlage im Meer steht: „Ein weiterer Vorteil: Da die Solarzellen gekühlt werden, ist ihr Wirkungsgrad höher als an Land.“

    Auch alles grüne Lügenpresse?

  3. Dieter Leonard

    Den Klimawandel zu leugnen UND die Energiewende zu bekämpfen ergibt durchaus Sinn:
    „Von vielerlei Seiten wird versucht, Einfluss auf die öffentliche Debatte über den Klimawandel zu nehmen und somit gezielt Zweifel an der Existenz der globalen Erwärmung zu säen. Untersuchungen ergaben, dass bei der Verbreitung von Skepsis oder Ablehnung in Gebieten, in denen ein wissenschaftlicher Konsens herrscht, insbesondere mit großem finanziellem Aufwand betriebene und sehr gut organisierte Kampagnen eine wichtige Rolle spielen…
    Gerade in den USA existiert eine gut finanzierte und ziemlich koordiniert vorgehenden „Leugnungsmaschinerie“, die unter anderem aus Unternehmen der fossilen Energiebranche, abweichenden Wissenschaftlern, Bloggern, selbsternannten Experten, PR-Firmen, konservativen Think Tanks, Medien und Politikern sowie Astroturfing-Gruppierungen bestehen …
    Gemeinsam ist ihnen vor allem die Ablehnung von staatlicher Regulierung durch Klimaschutzmaßnahmen. Darüber hinaus erfolgt die bewusste Verbreitung von Falschinformationen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen, sowohl aus persönlichen bzw. ideologischen Gründen als auch aus finanziellem Interesse von Unternehmen…“
    cqfd

  4. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Leonard,

    Gut zitiert.

    Aus Ihrem Beitrag kann ich schließen, dass Sie „im Solde“ der Wind- und Solarbranche stehen. Gehe ich da richtig in der Annahme ?

    Es ist bei jeder politischen Debatte üblich, dass man zur Rechtfertigung des eigenen Standpunktes Gutachten zu Rate zieht und daraus zitiert. Daran ist nichts verwerfliches. Lobbyarbeit ist untrennbar mit der Politik verbunden. Auch weil Politik viele Themenfelder betrifft, bedarf es Experten, die die politische Mandatsträger beraten, weil denen oft das spezifische Fachwissen fehlt. Das ist so in fast allen Ländern der Erde. Dieses Prozedere ist Teil der demokratischen Streitkultur. Die Demokratie hat den Vorteil, das durch die Beteiligung von vielen Akteuren, die Fehlerquote gering gehalten wird. Dies im Gegensatz zu einer Diktatur, wo der „grosse Führer“ alleine entscheidet und auch mehr Fehler machen kann. Eine geschichtliches Beispiel ist der 2. Weltkrieg.

  5. Dieter Leonard

    Mit ihrer Fähigkeit, permanent am Thema vorbei zu diskutieren, Argumente nicht zur Kenntnis zu nehmen, anderen mangelndes Fachwissen vorzuhalten, … und selbst wissenschaftliche Erkenntnisse zu leugnen, sind sie als Lobbyist der fossilen Energiewirtschaft geradezu prädestiniert Herr Scholzen.
    Eine Alternative wäre die Mitgliedschaft in einer Partei, der es nicht darum geht Politik zu gestalten und zukunftsfähige Projekte auf den Weg zu bringen, sondern in reaktionärem Gebahren ideologische Grabenkriege zu führen.
    Merken sie wirklich nicht wessen Spiel sie spielen ? Sie verweisen auf Diktatoren und machen sich – wenn ihnen auch die letzten Argumente ausgehen – über diejenigen lustig, die ihren Beitrag für den Erhalt der Lebensgrundlagen auf diesem Planten und für künftige Generationen einsetzen.
    Was ist ihr demokratischer Beitrag Herr Scholzen, außer Zukunftsprojekte ins Lächerliche zu ziehen?

  6. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Leonard.
    Mein Beitrag besteht darin, mir eine eigene Meinung zu erlauben. Und dazu gehört es auch, sich über den“Klimaschuetzer“ und Konsorten lustig zu machen. Humor ist auch ein Stilmittel. Das ist etwas vollkommen normales. Die „Heilige Kuh“ des Klimaschutz ist ein besonders gutes Ziel des Humors. Die Erfahrung zeigt, dass „Klimaschuetzer“ alles ernst nehmen und keinen Spaß verstehen. Darum sind sie besonders gut geeignet. ? Schönes Wochenende.

  7. Dieter Leonard

    Aber dass sie sich lächerlich machen merken sie schon noch ?

  8. Marcel Scholzen eimerscheid

    Sie machen sich lächerlich.

    Endlich haben Sie begriffen, dass ich Sie die ganze Zeit auf den Arm genommen habe. Humor ist wenn man trotzdem lacht. Hihihi. Sie sind mir vollends auf den Leim gegangen.

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150