Di Antonio: Leitungswasser ist das am meisten kontrollierte Nahrungsmittel

Die Brüsseler Tageszeitung Le Soir hat am Dienstag mit einer alarmierenden Schlagzeile für Aufsehen gesorgt. Demnach ist die Qualität des Leitungswassers in Belgien nicht immer so gut, wie es eigentlich jeder Bürger erwarten dürfte. Insbesondere auf Seiten der wallonischen Behörden reagiert man mit Unverständnis.

Wasser

Archivbild: BRF Fernsehen

Der wallonische Umweltminister Carlo Di Antonio hat Berichte dementiert, wonach das Trinken von Leitungswasser in der Wallonie Gesundheitsrisiken bergen könnte. In einem Kommuniqué weist Di Antonio darauf hin, dass das Leitungswasser in der Wallonie von sehr guter Qualität sei. Es handele sich um das am besten kontrollierte Nahrungsmittel.

Bevor das Wasser bis zum Wasserhahn gelange, müsste es nicht weniger als 48 Qualitätsparameter erfüllen. Seit 2015 seien 250 Millionen Euro investiert worden, um den hohen Standard beizubehalten.

Der Minister reagierte damit auf einen Bericht in Le Soir. Die Zeitung hatte auf einen Bericht der EU-Kommission hingewiesen, demzufolge das Trinken von Leitungswasser für acht Prozent der Belgier Gesundheitsrisiken berge. Der Untersuchung zufolge waren 900.000 Belgier im Jahr 2015 gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Das liege vor allem an veralteten Leitungen.

belga/est/rop

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