2018 – ein schlechtes Jahr für den Diesel

Dieselfahrer sind ein bisschen die neuen Buhmänner auf den Straßen. Besonders alte Dieselfahrzeuge gelten als Dreckschleudern und sollen vielerorts schrittweise von den Straßen verbannt werden. Das ist aber nicht das einzige Problem, das Dieselfahrer in den kommenden Jahren erwartet, denn auch bei den Spritpreisen tut sich was.

Diesel wird teurer - Illustrationsbild: Bruno Fahy/Belga

Illustrationsbild: Bruno Fahy/Belga

Diesel wurde schon in den letzten Monaten immer teurer und 2018 ist keine Besserung in Sicht. Den Experten vom Automobilverband VAB zufolge wird es sogar noch schlimmer. Und zwar befürchten die, dass der Diesel 2018 in Belgien teurer als Benzin wird. Da werden sich bestimmt einige Autofahrer nach Alternativen umsehen.

Warum der Diesel teurer wird, hat mehrere Gründe. Erstmal steigt weltweit der Erdölpreis, und das schon seit Monaten. Das ist der Hauptgrund. Dann liegt es auch an der Jahreszeit: Im Winter muss dem Diesel ein Zusatz beigemischt werden, welcher ihn gegen Frost schützt, und dadurch wird der Kraftstoff dann teurer. Und zuletzt ist es ein Beschluss der Regierung, der den Preis in die Höhe treibt. Die hat beschlossen, dass die Akzisen, also die Verbrauchersteuern auf Diesel und Benzin, gleichgeschaltet werden. Da ist 2018 das letzte Jahr, in dem sich beide Besteuerungen einander anpassen müssen. Zusammen ergeben diese drei Gründe dann im Moment Preise von knapp 1,40 Euro an den Tankstellen.

Auch das Benzin ist wegen der Weltmarktpreise alles andere als billig. Betroffen ist aber auch der Preis für LPG Autogas. Der ist letzten Samstag um sieben Cent auf 55 Cent pro Liter gestiegen. Als guten Vorsatz für das neue Jahr könnte man vielleicht einfach auf das Fahrrad umsteigen.

Anne Kelleter

Ein Kommentar
  1. Freddy Langer

    Und wieder mal ist es von Vorteil, in einer Grenzregion zu wohnen. Luxemburg und Deutschland sind ja recht nah.