Keine „Islamsafari“: Wilders kehrt in die Niederlande zurück

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat auf den Plan verzichtet, gemeinsam mit dem Vlaams-Belang-Politiker Filip Dewinter die Brüsseler Gemeinde Molenbeek zu besuchen. Die "Islamsafari" war von Bürgermeisterin Schepmans verboten worden.

Die Große Moschee in Brüssel (Bild: Emmanuel Dunand/AFP)

Die Große Moschee in Brüssel (Bild: Emmanuel Dunand/AFP)

Wilders werde in die Niederlande zurückkehren, sagte Dewinter bei einer Pressekonferenz im Parlament in Brüssel. Dewinter selbst wurde an der Gemeindegrenze von der Polizei am Betreten von Molenbeek gehindert.

Die Bürgermeisterin von Molenbeek, Françoise Schepmans, hatte am Donnerstag alle Versammlungen im Zusammenhang mit der „Islamsafari“, wie sie von den beiden Rechtspopulisten genannt wurde, in ihrer Gemeinde untersagt. Schepmans hatte auch angekündigt, die Polizei werde die Politiker nicht ihn ihre Gemeinde lassen.

Die provokanten Vorhaben der beiden Rechtspopulisten sorgen in Belgien und den Niederlanden bereits seit Wochen für Schlagzeilen.

Bürgermeisterin von Molenbeek verbietet „Islamsafari“ von Rechtspopulisten

belga/rkr

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