Öffentliche Defibrillatoren noch ohne große Auswirkungen

Automatisierte Defibrillatoren, die im öffentlichen Raum frei zugänglich sind, retten nur sechs bis 28 Leben pro Jahr - vergleichsweise wenig. Zu diesem Schluss kommt das Föderale Fachzentrum für Gesundheitspflege in einem Bericht.

Öffentlicher automatischer Defibrillator

Bild: Belga

„Automatisierte externe Defibrillatoren“ sind tragbare Geräte, die für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt werden. Sie werden eingesetzt, wenn Personen einen Herzstillstand erleiden.

Durchschnittlich erleiden etwa 9.000 Belgier pro Jahr einen unerwarteten Herzstillstand. Bis zu 30 Prozent der Fälle geschehen im öffentlichen Raum.

In Belgien sind zwischen 8.000 und 10.000 öffentliche Defibrillatoren vorhanden. Eine genaue Kartographie existiere allerdings nicht, so das Zentrum. In einem Notfall sei oft nicht klar, wo sich das nächste Gerät befindet.

Außerdem schreckten viele Personen noch davor zurück, das Gerät zu benutzen, heißt es. Das Zentrum rät unter anderem dazu, die Kompetenz jedes einzelnen durch Informationskampagnen und obligatorische Weiterbildungen in Betrieben und Sekundarschulen zu verbessern.

Mit Herz dabei: Einen Defibrillator richtig nutzen

belga/cd/km

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