Killerbande von Brabant: Hinweis von „Diane“-Gründer ohne Folgen

Der Gründer der Eliteeinheit "Diane" hatte bereits am 9. November 1985 den konkreten Verdacht, dass Mitglieder der Einheit zur Killerbande von Brabant gehören könnten. Das sagte der damalige Gendarmerie-Oberst Arsène Pint der Zeitung Het Laatste Nieuws.

Am 9. November 1985 überfiel die Killerbande von Brabant den Delhaize von Aalst - danach hörten die Anschläge auf (Bild: Belga)

Am 9. November 1985 überfiel die Killerbande von Brabant den Delhaize von Aalst - danach hörten die Anschläge auf (Bild: Belga)

Der 84-Jährige erklärt, der Anschlag auf das Delhaize-Kaufhaus in Aalst sei mit militärischer Präzision ausgeführt worden. Die Vorgehensweise habe ihn damals direkt an die Einheit erinnert.

Noch am selben Abend habe er den damaligen Generalleutnant der Gendarmerie angerufen und um eine Untersuchung gebeten. Dieser habe ihm gesagt, er werde diese sofort einleiten. 48 Stunden später habe der Generalleutnant ihm gesagt, die Untersuchung sei negativ verlaufen. Das kam Arsène Pint suspekt vor.

Der Lütticher Generalprokurator Christian De Valkeneer schließt derweil nicht aus, dass die Untersuchung zu der Killerbande von Brabant manipuliert wurde. Das sagte er am Mittwoch in der RTBF. Allerdings könne man nicht von einem Komplott gegen den Staat sprechen, solange man nicht über entsprechende Beweise verfüge. Bereits im Juni 2014 hatte De Valkeneer sich ähnlich geäußert.

rtbf/belga/cd

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