Mehrheit der Belgier möchte weiter Militärs in den Straßen

Die Mehrheit der Belgier wünscht sich, dass das MIlitär weiter an relevanten Orten die Sicherheit der Bürger garantiert.

Polizei und Militär patrouilleren in Brüssel (23.11.2015)

Polizei und Militär patrouilleren in Brüssel (23.11.2015)

In den drei Regionen des Landes sprachen sich fast 70 Prozent dafür aus. Das geht aus einer Umfrage hervor, die VRT, RTBF, De Standaard und La Libre Belgique gemeinsam in Auftrag gegeben haben.

Seit Anfang 2015 wurden mehr und mehr Soldaten eingesetzt, um die Polizei in Folge der gestiegenen Terror-Bedrohung zu unterstützen.

Die Umfrage von Standard, Libre, VRT und RTBF betraf auch die Wahlabsichten der Belgier. Diese Ergebnisse werden Dienstagfrüh bekannt gegeben. Polizei und Militär patrouilleren in Brüssel

vrt/mh - Illustrationsbild: Dirk Qaem/BELGA

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7 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Wer so etwas nötig hat sollte sich besser ein Land aussuchen wie Nordkorea oder am besten per Zeitmaschine achtzig Jahre zurückreisen. Militär- und Milizstaat haben in einem zivilisierten freien Europa der Menschenrechte nichts verloren.

    Schon das Bild mit den hasserfüllten Gesichtern ist für jeden Menschen ein Horror der schlimmste Erinnerungen weckt.

  2. Dieter Leonard

    @JP Drescher.
    Wo sehen sie hasserfüllte Gesichter auf dem Bild und warum sollten Soldaten hasserfüllte Gesichter haben?

  3. Marcel. Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Drescher.
    Sie sollten sich eigentlich schämen für diese Bemerkung. Man sollte den Soldaten dankbar sein für ihre Bemühungen und froh sein über jeden Terroristen, den sie über den Jordan schicken. Der Einsatz gegen die Terroristen ist nichts anderes als Landesverteidigung im eigentlich Sinn und nicht die fragwürdigen Auslandseinsaetze in Afrika und Afghanistan.

  4. Frank Kueches

    @Drescher

    Wer nichts gescheites zu sagen hat, soll besser schweigen. So erspart man anderen viele Peinlichkeiten und gibt sich selber nicht der Lächerlichkeit preis

  5. Jean-Pierre DRESCHER

    Herr Leonard, es gibt kein Recht Minderheiten so brutal einzuschüchtern durch dieses martialische Muskeln Spielen lassen in der Öffentlichkeit unter dem Vorwand angeblicher Terrorismusbekämpfung in einem der sichersten Länder der Welt.

    Schauen Sie sich doch einfach nur an wie breitbeinig die zu drei Mann mit Ultralangwaffen, die sich schon mal überhaupt nicht für verwinkelte Straßen eignen, demonstrativ eine Komplette Straße blockieren. Ich möchte solche Gestalten ganz bestimmt nicht in meiner Straße oder vor meinem Haus sehen müssen.

    Nicht umsonst verzichten andere Länder, die tatsächlich von ganzen Armeen gewaltafiner junger Männer heinmgesucht werden, dennoch auf diese provokative Demonstration des Recht des Stärkeren. Schon alleine wegen der beiden Weltkriege und das zurecht.

    Kein zivilisierter Bürger unserer freien Deutschsprachigen Gemeinschaft möchte nach all den Erlebnissen mit der Waffen-SS, Kriegsgefangenschaft, Gulag und „Weißer Armee“ so etwas noch einmal erleben müssen dass sich Soldaten und Miliz, die faktisch dem Großkapital dienen, in unseren Städten und Dörfern austoben.

  6. Alexander Hezel

    Herr Drescher, sie sollten sich nicht an den Soldaten auslassen, die lediglich ihre Arbeit verrichten bzw. die Mission erfüllen, die die Politik ihnen gegeben hat, und die sie nicht verweigern können und dürfen, sondern vielmehr an den Politikern, die vor allem aus populistischen Gründen und Aktionismus die Soldaten auf die Straße gestellt haben, um den Menschen ein Gefühl von Sicherheit vorzugaukeln, während eben diese Soldaten andernorts sinnvollere Dienste erweisen könnten, als sich vor allerlei Gebäuden die Füße platt zu stehen. Ich kann mir vorstellen, dass ein ausgebildeter und trainierter Soldat sich etwas besseres vorstellen kann, als täglich vor Gerichtsgebäuden, Synagogen (seltsamerweise keine Kirchen und Moscheen), jüdischen Schulen (und keine anderen), Ministerien usw. herumzustehen.

  7. Jean-Pierre DRESCHER

    OK, Herr Hetzel, hierauf können wir uns einigen, dass das Hauptübel das von Ihnen angesprochene Populismusverhalten der Politiker ist. Bei unserem großen Nachbarn würde man es noch ganz anders bezeichnen als nur „populistisch“. Zudem kein Mensch mit Gewalt gezwungen wird, Kriegsdienst zu leisten.

    Dennoch erschreckt mich, dass auch bei uns in der DG so viele Menschen anscheinend ein „Kurzzeitgedächtnis“ ggü. der Europäischen Vergangenheit bzw. das was unsere Vorfahren hier an Greuel ertragen mussten an den Tag legen. Ganz nebenbei ist es natürlich für mich mit einzukalkulieren, dass wenn man das Unrecht beim Namen nennt, persönlich verletzende Beleidigungen in Kauf zu nehemen sind von einigen „Mitmenschen“, während die Mehrheit in der DG das ähnlich sehen wird wie ich was auch gut so ist aber sich niemand dumme Bemerkungen des nationalistischen Lagers anhören möchte.

    Wir sollten niemals eingeschüchtert deswegen schweigen, wenn Vermummte der Miliz in Brüssel und Antwerpen völlig wehrlose Flüchtlingsfamilien zusammenschlagen und ausrauben.

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