Brüsseler Polizei beklagt lasches Vorgehen gegen Gewalttäter

Die Brüsseler Polizei kritisiert die Staatsanwaltschaft für deren Umgang mit Tätern, die Polizisten angegriffen haben. Anlass ist ein Vorfall von Ende August, bei dem ein Betrunkener einem Polizisten einen Kopfstoß versetzte.

Belgische Polizei im Anti-Terror-Einsatz

Illustrationsbild: Laurie Dieffembacq/Belga

Der Beamte ist nun für mehrere Wochen krankgeschrieben. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, dennoch setzte die Staatsanwaltschaft ihn kurze Zeit später wieder auf freien Fuß. Dies ist nach Ansicht der Polizeigewerkschaft NSPV ein falsches Signal.

Die Staatsanwaltschaft erklärt, sie könne den Frust verstehen. Der Untersuchungsrichter hätte in diesem Fall aber keine Untersuchungshaft angeordnet. Dennoch werde die Staatsanwaltschaft die Angelegenheit weiter untersuchen. Eine Strafverfolgung sei weiterhin möglich.

vrt/okr - Foto: Laurie Dieffembacq/Belga

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150