SNCB leiht sich von Europa 600 Millionen Euro für Investitionen

Die SNCB leiht sich Geld von der Europäischen Investierungsbank für den Ankauf neuer Züge. Sie werden im Bombardier-Werk in Brügge gebaut.

SNCB-Zug in Gent (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Bild: Jasper Jacobs/Belga

Die Europäische Investierungsbank EIB gewährt der belgischen Bahngesellschaft ein Darlehen über 600 Millionen Euro. Das berichtet der Soir. Der Millionen-Kredit dient dem Ankauf von 445 neuen Doppeldeckerzügen. 46 Prozent der Kaufsumme werden damit aus EU-Mitteln finanziert.

Es handelt sich um den ersten Kredit der Europäischen Investierungsbank an die SNCB. Die Kreditlaufzeit beträgt 25 Jahre. Die neuen Doppeldeckerzüge kosten insgesamt 1,3 Milliarden Euro.

Der Auftrag ging an das Konsortium Bombardier-Alstom. Gebaut werden die Züge im Bombardier-Werk in Brügge. Die erste Lieferung erwartet die Bahn im September 2018. Bis 2021 sollen alle Züge ausgeliefert worden sein.

belga/sh - Illustrationsbild: Jasper Jacobs/BELGA

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