11 Kommentare

  1. 30 ziger Zonen wurden errichtet um Schulkinder zu schützen. Wann hat Vias denn diesen Schnitt der Wallonen von 45 km/h ermittelt ?
    Werter Herr Wagner, Ihre Überschrift mim Knüppel ist für mich Hetze im Netz !

  2. Hallo Herr Wagner.

    Sie vergessen das wesentliche.Nämlich ob diese Regelungen und Strafen einen positiven Einfluss haben bezüglich Sicherheit.

    Ein 20jähriger der im PS-starken Auto 200 kmh fährt, verstößt klar gegen die Straßenverkehrsordnung.Ob er eine wirkliche Gefahr darstellt, hängt von der Situation ab.Nachts allein auf der Autobahn weniger als morgens im Berufsverkehr.

    Man kann natürlich jungen Leuten das Fahren grosser Autos verbieten.Nur das erhöht den Reiz an der ganzen Sache.Verbotene Früchte schmecken eben am besten.Besser man veranstaltet Sicherheitstraining und zeigt, wie man verantwortungsbewusst mit PS-starken Fahrzeugen umgeht.

  3. Wer kennt noch von 1995 den kultigen Tekkno-Track "I want to be a Knüppel"?

    Ja, das MTV-Ding hieß "Hippie" statt "Knüppel".

    "Familienfoto Schnellster Sportwagen ausm Dorf" bei den Ämtern würd auch bei mir ein "Knüppel-Ärgerniss" sein "Ey, muss ich schon wieder 313eees aus meiner leeren Kasse an die Beamten zahlen?"

    Doch noch viel "teurer" kanns werden, wenn Leben aufm Spiel steht.

    Trafikk-Kontrol muss einfach!

  4. Das Auto ist eine Erfindung einer Zivilisation, deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, Unmengen an Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräfte aller Art möglichst schnell kreuz und quer auf betonierten Wegen über die jeweiligen Kontinente zu jagen. Die dabei entstehenden massiven Kollateralschäden an Menschen und Umwelt mit mikroskopischen Scheinlösungen wie Tempo 30 kaschieren zu wollen, erinnern mich eher an die Bemühungen eines Don Quijote, der Windmühlen für große Riesen hielt, gegen die er meinte, kämpfen zu müssen. Am Ende wird er von einem Flügel erfasst und zu Boden geschleudert...
    Die WHO schätzt die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr weltweit auf rund 1,2 Millionen Menschen.
    Das sind:
    3260 Tote pro Tag oder
    136 Toto pro Stunde oder
    zwei Tote pro Minute,
    von denen über die Hälfte Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer sind.
    Dazu kommen jährlich rund 50 Millionen Verletzungen ohne Todesfolge im weltweiten Straßenverkehr.

    Fazit:
    Wenn der Wahnsinn zur Normalität wird, kann er als solcher nicht mehr erkannt werden...

  5. Herr Marcel Scholzen Eimerscheid,

    ich kenne Menschen, die sich aufgrund von Amputationen durch Verkehrsunfälle nur noch in Rollstühlen bewegen können. Ich bin froh, derzeit nicht davon betroffen zu sein und mich auf den eigenen Füßen bewegen zu können.

  6. Werter Herr Krapalies.
    Auch vor der Erfindung des Automobils gab es Unfälle aller Art. So ungefährlich war das früher nicht. Kutschen und Fahrwerke konnten auch Unfälle haben.

  7. Herr Marcel Scholzen Eimerscheid,

    wo habe ich das behauptet? Das Auto ist vom historischen Verständnis her nichts anderes als ein Pferd mit einer Kutsche. Die Leistung eines Autos wurde in der Vergangenheit (und teilweise noch heute) nicht umsonst mit sogenannten PS = Pferdestärken angegeben.
    Die andauernden Umweltverschmutzungen in den Großstädten durch die Notwendigkeit der Verwendung von Zehntausenden lebenden Zugtieren war Ende des 19.Jahrhunderts ein gewaltiges Problem. Pro Tag kamen damals ca. 1000 Tonnen "Abgase" = Mist zusammen sowie ca. 700 Tonnen "Benzin" = Heu-Nahrung. Der dominierende Geruch - besonders an so warmen Tagen wie heute - war der aus Urin und Pferdemist gepaart mit Unmengen an Fliegen, so dass die "Erfindung" des Autos geradezu eine erzwungene Folge der blinden, kapitalgetriebenen Industrialisierung und Ballung von Menschen"material" war. Natürlich gab es Unfälle en masse, meist wegen durchgehender/stürzender Pferde, gebrochener Achsen und zu hoher Geschwindigkeit - ja, auch damals gab es das schon...

  8. Ich kann nur allen die sich diesen Bericht zu Gemüte geführt haben raten, sich zwingend an die diversen, per Schild, erhobenen Vorschriften zu halten.
    Zum einen wirkt die dadurch errunge Selbstsicherheit meist beruhigend auf Körper und Geist, und zum anderen wird sich die Judikative genötigt sehen andere Methoden zu eruieren da die Verluste im Stattssäckel vermutlich das System zum wanken bringen könnten.
    Denen fällt sicher was ein um das Moderne Raubrittertum weiter zu erhalten und ich bin gespannt wie hoch das Bußgeld ausfällt wenn die Musik im Auto bei herunter gelassener Seitenscheibe die 90db überschreitet.
    In diesem Sinne beim Blitzmarathon schön zu Hause mit den Kumpels grillen und den Tag genießen.

  9. In den meisten Fahrzeugen wird mittlerweile die empfohlene Geschwindigkeit angezeigt. Warum ist es nicht möglich sofort über diese Meldung automatisch die Geschwindigkeit des Fahrzeug zu drosseln, genau wie es beim Tempomat funktioniert. Aber dann wäre sicherlich ein großes Problem bei der Staatskasse.

  10. Ich fahre grundsätzlich mit Tempomat um ja nicht in 30.-50.70. Zonen erwischt zu werden! Problem habe ich lediglich in den "neuen" 20. Zonen denn das kennt mein Tempomat nicht. Bei "set" springt er automatisch auf 30. Vorsicht ist also dort geboten.