14 Kommentare

  1. Du warst schneller, als der eimerscheider Augure, Ralf. Respekt.
    Deinem Kommentar schließe ich mich einfach mal so an...

  2. Amerika ganz normal mit Pros und Cons.

    Menschen wie Du und vermutlich ebenfalls ich mit Ecken und Kanten.

    Kein Grund zum Klagen für mich über Nationen wie den USA, "Alt-UdSSR", Deutschland [DDR], dem Iran, Palästina oder Venezuela und Kuba.

    Experimente halt zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Fehlerbehaftet wie vieles von uns Normalsterblichen. Doch legitim und kein Grund für ne Abmahnung.

  3. Man sollte gelassen bleiben.Die Präsidentschaft von Trump ist gewiss ein Stresstest für die USA und ihre Institutionen.Nur hat Trump es bisher nicht geschafft, eine Diktatur wie in Russland oder China zu errichten.Die Institutionen funktionieren wie immer.Dies weil die USA ein Bundesstaat und kein Zentralstaat sind.Die Macht ist geteilt auf Ebene der Bundesstaaten und auf Ebene des Bundes.Dazu kommt noch die Gewaltenteilung auf jeder Ebene.Die Gründungsväter haben gute Arbeit geleistet.

  4. Danke Herr Rademacher.
    Laut Wikipedia gibt es in den USA 18.000 verschiedene Polizeidienste, die unabhängig von einander arbeiten. 97 Prozent haben weniger als 50 Mitarbeiter. Es ist einfach unmöglich ein zentrales Oberkommando einzurichten. Diese Zersplitterung verhindert eine Diktatur. In Frankreich wäre es eher möglich, weil Frankreich ein Zentralstaat ist.

    Darum sollte man Trump nicht überbewerten. Der kocht auch nur mit Wasser bzw Bellende Hunde 🐕 beißen nicht.

    Und die Armee kann Trump auch nicht so weiteres im eigenen Land einsetzen. Da haben Gerichte Grenzen gesetzt. Dazu hat die Armee im Ausland alle Hände voll zu tun.

  5. Die USA sind eine Zusammenfassung von 250 Jahren Menschheitsgeschichte aus Gewalt, Gier, Mord, Betrug, Expansion, Kriegen, Machtpolitik.
    Nachdem sie auf dem eigenen Territorium die indigene Bevölkerung genozidal beseitigt hatten, Mexico militärisch besiegten und deren Hälfte des Landes stahlen, begann ihre globale Macht-Politik.
    Start war 1898 die gewaltsame Übernahme der spanischen Kolonien im Karibischen Raum,
    1902 gegen die Philippinen,
    1903 in gesamtem Lateinamerika für ca. 30 Jahre als "Banana-Wars" für United Fruit Company + Sicherung des Panamakanal,
    ab 1915 Krieg und Besatzung auf Haiti+ Dominikanische Republik,
    1914-1945 1.+2. Weltkrieg in Europa und im Pazifik gegen Japan,
    Kalter Krieg von 1945-90 gegen alle sozialistischen Länder weltweit,
    1950-1953 Koreakrieg,
    1953 Sturz im Iran,
    Vietnamkrieg,
    Sturz von Regierungen in Guatemala, Kongo, Indonesien....,
    Militärputsch Chile 1973,
    seit 1970 große militärische und finanzielle Hilfe für ihren Stellvertreter Israel,
    Afghanistan mit Al Kaida 1979-1989,
    Irak-Krieg_1 1991,
    gesamter Balkan in den 90-Jahren,
    Afghanistan 2001-2021,
    Irakkrieg2 2003+ Einrichtung Folterzentrum Guantanamo,
    Libyen & Syrien & "Arabischer Frühling" ab 2011,
    Ukrainekrieg ab 2014 bis heute,
    Irankrieg 2025,2026 bis heute.

    Grauenhaft.

  6. Als die USA 200 Jahre alt wurden in 1976, da schwebte das militärische Trauma des verlorenen Vietnam-Krieges über den USA in der politischen Realität des Kalten Krieges.
    Und nun? Im Vergleich dazu ist ein Donald Trump ein armer Waisenknabe, der im Iran ein paar Fensterscheiben eingeworfen hat.
    Wenn der "Störfaktor Trump" mal weg ist, dann geht die Show eben ohne den weiter. Wenn manche Linke (in USA und Europa) einen Trump als Diktator bezeichnen, dann kennen die wohl die politische US-Gesellschaft nicht gründlich: Der US-Präsident ist Chef der Armee und der Bundesangestellten, aber die US-Bürger sind nicht seine Untertanen. Die spätere Verfassung "We the People" verankert dieses Prinzip bis heute.

  7. Herr Krapalies.

    So eine Auflistung können Sie von jeder Großmacht machen, angefangen bei den alten Römern bis zum britischen Weltreich über die heutige russische Föderation. Da war keiner besser.

  8. Herr Marcel Scholzen Eimerscheid,

    wie können Sie dann behaupten,

    "Nur hat Trump es bisher nicht geschafft, eine Diktatur wie in Russland oder China zu errichten."

    wenn die USA - unter welchen Präsidenten auch immer - allen anderen Staaten der Welt diktieren, mit welcher Währung Rohstoffe weltweit ausgetauscht oder gekauft werden sollen. Das widerspricht sich mit dem gesamten "freiheitlichen" Unabhängigkeitsgedanken, den die USA offiziell repräsentieren.

    Viele Völker hatten andere, eigenständige Ideen des Miteinander-Zusammenlebens weit, weit weg vom brutalen und asozialen US-amerikanischen Raub- & Klausystem. Diese wurden jedoch alle mit der usurpatorischen Weltgewalt des US-Dollar und Waffen zerstört oder deren demokratisch gewählte Anführer ermordet, entführt, durch lächerliche Marionetten ersetzt.

    Die USA sind eine Weltdiktatur, die über 800 Militärstandorte in 112 Ländern besitzt und die damit vor Ort agierenden Regierungen und deren Völker jederzeit bedrohen und in einen erpressbaren Zustand halten.

    Wegen Platzmangel fehlt noch Text zu US-kolonisierten Einstellungen, Kulturen, Sozialverhalten, Sprache, Mentalitäten, selbstzerstörerische Lebensstile....

  9. Herr Krapalies.
    Alles richtig was Sie schreiben.
    Das ist eben das typische Verhalten einer Weltmacht. Die wollen alles bestimmen. Die USA sind nicht die ersten, die das so machen. Die alten Römern, Briten, etc machten es auch so.

  10. "Die USA sind nicht die ersten, die das so machen. Die alten Römern, Briten, etc machten es auch so"

    Stimmt prinzipiell.

    Ergänzungsfrage: was treiben einige EU-Länder jetzt so?

    500 Jahre Kriegs- und Kolonialvergangenheit unvergessen.

  11. Durch Donald Trumps politisches Handeln und seine Rhetorik ist bereits konkreter, messbarer Schaden an den demokratischen Strukturen der USA entstanden. Internationale Demokratie-Indizes wie der jährliche Bericht des schwedischen V-Dem Instituts stuften die USA aufgrund der rasanten institutionellen Erosion im weltweiten Demokratie-Ranking drastisch herab (von Platz 20 auf Platz 51).
    Der Schaden findet auf 3 Ebenen statt:
    1. Erosion des Vertrauens: Durch die fortlaufende, unbewiesene Behauptung des Wahlbetrugs („The Big Lie“) glaubt ein erheblicher Teil der Bevölkerung nicht mehr an faire Wahlen. Dies entzieht dem demokratischen System das fundamentale Fundament.
    2. Gewaltenteilung und Institutionen: Der zunehmende Druck auf die unabhängige Justiz, der Missbrauch exekutiver Dekrete zur Umgehung des Kongresses sowie die gezielte Einschüchterung unliebsamer Medien und akademischer Institutionen haben die demokratischen Kontrollmechanismen (Checks and Balances) nachweislich geschwächt.
    3. Extreme gesellschaftliche Polarisierung: Die politische Kultur ist tief gespalten. Da Trump sich explizit nicht als Präsident aller Amerikaner versteht, ist die überparteiliche Kompromissfähigkeit im Kongress weitgehend gelähmt.

  12. Herr Marcel Scholzen Eimerscheid,

    die USA sind wahrscheinlich zu verallgemeinernd formuliert, sowohl von Ihnen als auch von mir. Wenn ich die USA kritisiere, dann die herrschenden Oligarchen und ihre Finanzinteressen. Sie sind es, die diese Weltdiktatur errichtet haben und verzweifelt erhalten müssen, völlig unabhängig vom jeweiligen "gewählten" Präsidenten. Sie setzen ihren Kandidaten ein, den sie für geeignet halten, ihre Ziele möglichst brutal und rücksichtslos durchzusetzen.
    1% der Haushalte besitzen in den USA ca. 30% des gesamten Vermögens des Landes.
    10% der Haushalte besitzen ca. 70%!
    Umgekehrt haben 50% aller Haushalte gerade mal ca. 2% Anteil am Vermögen der USA.

    Im Vergleich dazu gehört Belgien zu den Ländern mit der geringsten Vermögensungleichheit in ganz Europa. Wir liegen so zwischen Platz 2-4.
    50% aller Haushalte haben noch ca. 10% Anteil am Gesamtvermögen.
    Die obersten 10% der Bevölkerung Belgiens besitzen ca. 55% des gesamten Vermögens, davon gehören 20% Anteil den obersten 1% der Belgier.