4 Kommentare

  1. Belgien spielt heute mittlerweile so, wie das Deutschland von früher sich sehr häufig so durch die Welt-Turniere in die Endspiele mogelte: Ohne großen Glanz und Gloria, immer mit etwas Glück, - das nur der Tüchtige hat - viel Durchhaltewillen und Ausdauer bis zum Schlusspfiff sowie einer gewissen selbstbewussten Nervenstärke vom Punkt.
    Ein Turnier geht lang, es gilt Widerständen und Rückschlägen zu trotzen, die Kräfte einzuteilen und Steigerungspotential zu entwickeln. Die Teams, die bereits zu Beginn glänzen, halten ihr Niveau über die Wochen nur selten.
    Bei der WM 1986 in Mexico wurde Belgien nur Gruppendritter nach einer Niederlage gegen den Gastgeber, einem Unentschieden gegen Paraguay und einen knappen Sieg gegen den Irak. Am Ende verlor man nur knapp im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Argentinien...

  2. Etwas mehr Freude und Patriotismus über einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg stünde dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gut zu Gesicht.
    Mahnende Worte in einem Kommentar sind ok - Schwarzmalerei, fast schon Nörgelei finde ich kontraproduktiv.
    Die Roten Teufel haben erkannt, dass die eingangs gewählte Taktik nicht funktionierte: der Trainer korrigiert, wechselt aus … und es funktioniert. Glück ja, aber dies muss man sich auch erarbeiten: durch Können, Willen und Glauben an die eigenen Stärken.
    Bravo, Rote Teufel!

  3. Der ganzer Männlichkeitswahn "Wir Stolzen B*** sind echt sogar stärker wie Gott" hat nach 500 Jahren Nationalismus, Kriegs- und Kolonialvergangenheit abgeschafft zu werden.

    Punkt!

    Männerfußball mit Nationalismussymbolen oder sogar "Wir der Testosteron-Teufel!" sind mit weiteren Extremstsportarten, Wilde Lustparty und Komasaufen zu verbannen aus einer nach Zivilisation, Weisheit und Bildung plus Gerechtigkeits- und Friedensuchenden Welt!

    Dies hat mal umgesetzt zu werden durch sofortige Abschaffung von Dingen wie der Fußball-EM und noch viel mehr Extremstsportevents.

  4. Und zur Trump/Infantino-Affäre gibt es im öffentlich-rechtlichen BRF wirklich keinen Kommentar?