Dä! Haben sich die Klimaforscher also verrechnet. Dabei gab es seit Jahren auch wissenschaftlich fundierte Kritik am pessimistischsten Szenario. Die dafür angenommenen Co2-Emissionen hätten vorausgesetzt, dass alle Kohlevorhaben der Welt abgebaut werden müssten, um sie zu verbrennen.
Dieses Szenario sei "unplausibel geworden", räumen die Wissenschaftler ein. Der Hauptautor des Fachartikels, der Niederländer Detlef van Vuuren, erklärt das unter anderem mit den gesunkenen Kosten erneuerbarer Energiequellen … und mit dem Klimaschutz, wenn auch in begrenztem Umfang. Darüber wird sicher noch zu streiten sein.
Donald Trump triumphierte auf seinem Lügenkanal über den Rückzieher. Wen wundert's? "Drill, Baby, drill" lässt wenig Raum für differenzierte Betrachtung. Schlimmer wäre, wenn allgemein aus dem Einlenken der Wissenschaftler die Schlussfolgerung gezogen würde, dass, sagen wir mal so: der Klimawandel ausfällt. Im Sinne von: alles halb so wild.
Die Zukunft kann nicht vorhergesagt werden, stellte nicht zuletzt Andreas Pfennig fest, Professor für Verfahrenstechnik an den Unis in Aachen und Lüttich. In seinem Buch "Klima-Wende-Zeit" erklärt er ausführlich, dass nicht ein einzelnes Szenario (für eine mögliche zukünftige Entwicklung) die einzig wahre zukünftige Entwicklung beschreiben kann. Erst indem viele Szenarien miteinander verglichen werden, lasse sich der Effekt einer Maßnahme für die zukünftige Entwicklung ableiten.
Die Wissenschaftler vom Weltklimaforschungsprogramm gehen genau so von verschiedenen Szenarien aus und die optimistischsten davon fallen nun ihrerseits düsterer aus. Mag sein, dass sie mit dem Verzicht auf das bisherige Worst-Case-Szenario zu lange gewartet haben. Für ihre Arbeitsweise spricht, dass sie ihre Erwartungen im Laufe der Zeit an neue Gegebenheiten anpassen. Das gilt leider nicht für alle, die in dieser Frage ihren jeweiligen Standpunkt vertreten.
Stephan Pesch
Werter Herr Stephan Pesch,
was ein Thema zur Naturwissenschaft macht, ist nicht das Thema an sich oder der sich damit Beschäftigende, sondern die METHODIK, wie etwas untersucht wird.
So wird Naturwissenschaft definiert.
Das Fundament der Naturwissenschaften ist der empirische, ergebnisoffene Prozess: Hypothese, Experiment, Messung, Falsifizierbarkeit und ständige Bereitschaft, eigene Annahmen über den Haufen zu werfen, wenn die Daten etwas anderes sagen.
Sobald politische, moralische oder weltanschauliche Dogmen vor der Datenerhebung feststehen und das Ergebnis diktieren, verlässt man den Boden der reinen Wissenschaft und betritt das Areal der Ideologie, der Religion oder des Aktivismus.
Wenn eine globale Klimastatistik der letzten 200 Jahre erstellt wird, und die grün-gesinnten Ideologen sagen, dass dies mit der Industrialisierung zusammenhängt, dann müssen die das beweisen, können die aber nicht.
Wenn Klimaskeptiker argumentieren, dass sogar eine Klimaabkühlung vorliegt seit 8000 Jahren, als die Alpen eisfrei und bewaldet waren, dann sieht die Statistikschlussfolgerung ganz anders aus: eine warmes Klima ist ein gutes Klima.
Zu den Tatsachen gehört auch, daß die EU nur 6 Prozent Anteil hat an den weltweiten Co2 Emissionen.Die EU hat also überhaupt keinen Einfluss.
Irgendwelche Klimapläne mit Klimazielen und andere Selbstverpflichtungen sind einfach nutzlos.Man schädigt höchstens die eigene Wirtschaft.Das einzig vernünftige ist, sich auf Überschwemmungen, Hitze etc einzustellen.Den Zivilschutz stärken.
In anderen Teilen der Welt lachen die Menschen über die europäische Klimagläubigkeit.Die verstehen nicht, dass die sonst so vernünftigen Europäer so einen unvernünftigen Kinderkram ernst nehmen."Dank" Pandemie, Ukrainekrieg ist etwas Realitätssinn eingekehrt in die Politik und hat diesen Irrsinn etwas gebremst.
Die Aussagen beziehen sich auf das Szenario RCP 8.5 was von einem zusätzlichen Strahlungsantrieb durch CO2 von 8,5 W/m² ausgeht. Der „worst case“ in den IPCC Fantasiemodellen. Man beginnt zurückzurudern und, oh Wunder, begründet das mit den „Erfolgen“ der Klimapolitik. Das ist letztlich so seriös wie die Korrelation der Geburtenrückgänge mit dem Rückgang der Storchenpopulation – weniger Störche weniger Kinder; weniger CO2 weniger „Klimaerwärmung“. Scheinkorrelationen und die „Mehrheit der Wissenschaftler“ sind ja die einzigen „Argumente“ mit denen Medien und Politik den Klimaquatsch begründen. Unerwähnt im Kommentar bleibt dass das RCP 8.5 Szenario die Basis aller politischen Maßnahmen sowie höchstrichterlichen Urteilen (BVG) bildet die Angesichts dieser Entwicklung neu verhandelt werden müssten; was aber unterbleiben wird, die „Klimakatastrophe“ ist politisch wie medial gesetzt, egal welches Szenario der IPCC als das „wahrscheinlichste“ ansieht. Trump hat den Irrsinn beendet und die EU versucht jetzt gesichtswahrend aus der Sache raus zu kommen.
Sehr geehrter Herr Pesch, Ihr Rettungsversuch in Ehren. Aber dies war abzusehen. Die von der UN jahrzehntelang heraufbeschworene Klimakatastrophe findet nicht statt. Man rudert zurück, langsam aber stetig. Dass jetzt auf einmal die von Ihnen zitierten "Wissenschaftler" das sinkende Schiff verlassen, zeigt, dass der Klimahype am Ende ist. Banken ziehen sich aus windigen Geschäften zurück, Total Energies steigt aus Nordseewindkraft aus. VdLeyen wird erklären, "es war ein Fehler". Der Grossteil der Welt hat ohnehin nie mitgemacht. Warum verschweigen Sie das? Warum nutzen Sie Bezeichnungen wie "Lügenkanal", Klimaskeptiker", nur um Andersdenkende zu diskreditieren? Das ist kein guter Journalismus. Es ist der Ersatz für das Fehlen einer physikalischen Erklärung des "atmosphärischen Treibhauseffektes". Den gibt es nur im Glashaus. Sie hätten besser auf "Gegenpol" hören sollen.
Andreas Pfennig ist Professor für Verfahrenstechnik und hat keine Ahnung von Atmosphärenphysik oder der klassischen Klimaforschung.
Das angesprochene Buch wird in weiten Kreisen nur als interdisziplinäre Meinungen angesehen als wissenschaftlichen Konsens. Er führt komplexe Klimaprobleme stark borniert auf die individuelle Lebensweise von Menschen oder gar deren Ernährung zurück. Das entlastet Staaten und Konzerne aus ihrer Verantwortung.
Außerdem betont er, dass das weltweite Bevölkerungswachstum Klima- und Ressourcenprobleme verschärft. Was der Mann nicht verstehen will ist, dass es gerade die reichsten Menschen aus den sogenannten wohlhabenden Ländern sind, die den Ressourcen- und Energieverbrauch antreiben.
Wer in den Kategorien von Pfennig weiter denkt, kommt schnell in eine Debatte über Bevölkerungsreduktion hinein.
Das habe ich alles schon einmal gelesen. In "An Essay of Priciple of Population" von Thomas Robert Malthus, einem Pfarrer - erschienen 1798. Augenscheinlich ähneln sich heutige Professoren und Wissenschaftler den Pfarrern und anglikalen Geistlichen aus dem 18.Jahrhundert - Politik eingeschlossen.
Und was lernen wir aus dem ganzen Klima-Gedöns ?
Dass Menschen sich heutzutage genauso verrückt machen lassen wie in früheren Zeiten.Gut gemachte Propaganda und eine Galionsfigur können Millionen am vernünftigen Denken hindern.Der Verstand wird blockiert, weil gekonnt mit Gefühlen gespielt wird.Da wird Angst verbreitet vor der Klimakatastrophe.Erlösung wird versprochen durch erneuerbare Energien.Demokratische Grundwerte wurden verletzt.Wer nicht überzeugt ist vom Klimawandel, ist ein "Klimaleugner". Wer co2 erzeugt, ist ein "Klimasünder".Alles genau wie bei einer Religion.
Mich hat das ganze nie überzeugt.Hatte höchstens Unterhaltungswert.Am besten war, als Greta Thunberg weinte vor der UN.Eine gut gemachte Show.Gekonnt wurde mit Gefühlen gespielt.Alles genau geplant und durchkalkuliert.
Wenn man in ein Wespennest sticht, geraten die Wespen in Panik und schalten in den Angriffsmodus.
Wenn man Gegenpolern einen Spiegel vorhält passiert ähnliches. Und natürlich es die Schuld des Spiegels, der ihre Borniertheit, ihre Wissenschaftsfeindlichkeit und ihr zutiefst reaktionäres Verhalten aufzeigt.
Bravo! (CQFD)
Herr Marcel Scholzen Eimerscheid,
mit Ihren Erkenntnissen stellen Sie das gesamte demokratische Staatsgebilde der Neuzeit in Frage.
Die bürgerliche Gesellschaft beruht auf der Idee der Aufklärung aus dem 17./ 18.Jahrhundert. : "Der Mensch denkt selbst."
Vertreter dieser Denkrichtung waren Kant, Voltaire, Rousseau, Locke. Diese meinten, Menschen seien in ihrer Mehrheit rational und vernünftig denkende Wesen. Auf dieser Kernidee beruht die aktuelle Staatsform als Demokratie, die über Wahlen hergestellt wird. Wenn jedoch die Wähler zu einem großen Teil aus manipulierten, nicht mehr selber denkenden Zombiewesen bestehen, kann es sich bei der uns umgebende Welt gar nicht um eine Demokratie = Demos (Volk) und kratos (Herrschaft) handeln. Wir befinden uns somit in den Fängen einer sich gegenseitig bekämpfenden Aristokratie, die durch die Medien über ungeheure Machtmittel verfügen, die in der Menschheit einmalig ist. Wenn ein einzelner Mensch sehr viel Macht erlangt, so wird dieser früher oder später wahnsinnig. Besser wäre Macht verlosen als wählen.
Herr Leonard, haben Sie auch etwas zum Thema zu sagen? Oder wollten Sie sich nur mal so zu Wort melden, thematisch inhaltslos....
Die meisten Klimabewegungen sind streng genommen totalitäre Organisationen. Dort sind Meinungsfreiheit, Toleranz, Kritik, Respekt vor fremden Eigentum etc nicht erwünscht. Das schlimmste ist, die verstehen keinen Spaß. Ein Witz über Greta ist eine Todsünde. Ich mache es trotzdem.
Greta klopfte laut an die Tür vom Pfefferkuchenhaus. Da öffnet die Hexe und Greta fragt: "Hast du den Hänsel gesehen? Er ist von der Klima-Demo noch nicht zurückgekehrt." Da antwortete die Hexe wütend: "Dein Hänsel ist schon längst im Ofen." "Warum das?", fragt Greta entsetzt. "Hänsel drohte mir mit einer hohen CO2-Steuer, weil ich noch mit Kohle heize", antwortete die Hexe noch wütender.
gefunden auf schlechtewitze.com
Man sollte hier schon sauber unterscheiden: Dass ein besonders extremes Klimaszenario heute als weniger plausibel gilt, heißt nicht, dass der Klimawandel „Klimaquatsch“ war. Es heißt eher, dass Wissenschaft genau das tut, was sie tun soll: Annahmen prüfen, neue Daten einarbeiten und Szenarien aktualisieren.
Das alte Worst-Case-Szenario war nie die Aussage „genau so wird es kommen“, sondern ein Hochrisiko-Szenario unter sehr pessimistischen Annahmen, etwa stark wachsender Kohlenutzung. Wenn diese Annahmen durch erneuerbare Energien, technische Entwicklung und erste Klimapolitik weniger wahrscheinlich werden, ist das erstmal eine gute Nachricht.
Aber daraus folgt eben keine Entwarnung. Auch die plausibleren Szenarien bedeuten weiterhin deutliche Erwärmung, mehr Hitzestress, mehr Extremwetterrisiken und hohe Anpassungskosten. Wer aus „das schlimmste Szenario ist unwahrscheinlicher“ macht „es gibt kein Problem“, hat den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.
Eigentlich zeigt die Korrektur sogar das Gegenteil von „Klimaquatsch“: Klimaschutz und technischer Fortschritt wirken — aber noch nicht genug.
@Sascha Mertens
Wer dieses 'Worst-Case-Szenario' bezweifelte, galt jahrelang als Klimaleugner.
Die gleichen politisch korrekten (Pseudo)-Klimatologen, die jetzt vom diesem schlimmsten Szenarium abweichen, waren jahrelang diejenigen, die mit dem bösen Finger auf diese bezweifelnden Klimaskeptiker zeigten.
Ergo-> Es geht nicht um Wissenschaft bei dieser CO2-Klimatologie, es geht nur um einige "Wissenschaftler", die ihre von der grünen Politik gesponsorte Jobs behalten wollten.
Sehr geehrter Herr Mertens, korrekt, man sollte sauber unterscheiden. Die UN und mit ihr das IPCC rudern zurück. Die "Szenarien" mit denen Milliarden dem Steuerzahler abgerungen wurden, basieren auf Annahmen, welche nun "abgemildert" werden. Diese Kaffeesatzleserei, was eintreten könnte und was nicht, entbehrt jeder Grundlage. Wenn aus einer Steigerung der Temperatur Katastrophen abgeleitet werden, wieso sind diese denn nicht schon vor 1.000 Jahren, wo es 3 - 4 Grad wärmer in Europa war, aufgetreten. Und wieso war es damals überhaupt wärmer? Industrie gab es nicht. Jetzt behauptet man dreist, das Abmildern hätte mit dem Ausbau der EA's zu tun. Das ist an Frechheit nicht zu unterbieten. Ein Blick auf die Messwerte am Mauna Loa zeigen, CO2 steigt unvermindert an, die EA's bewirken nichts. Im übrigen ist nur noch die EU als Klimaretter unterwegs, Indien, China, Russland haben nie mitgemacht, aus gutem Grunde.
Herr Joachim Wahl,
der Stromverbrauch von Belgien liegt heute ungefähr bei 75–80 TWh pro Jahr.
Das größte Wasserkraftwerk Chinas produziert so viel Strom wie ganz Belgien in einem Jahr verbraucht, die "Drei-Schluchten-Talsperre" mit ca. 80–100 TWh/Jahr.
China baut erneuerbare Energien inzwischen schneller aus, als ihr Stromverbrauch wächst. 2025 installierte China rund 315 GW neue Solarleistung in nur einem Jahr. Das ist Weltrekord. Gesamte Solarkapazität Ende 2025: ca. 1,2 TW. Damit besitzt China inzwischen die Hälfte der weltweiten Solarkapazität.
Gesamte Windkapazität: 640 GW Ende 2025. China ist damit auch bei Windkraft weltweit Nr. 1.
Das machen die nicht, um das Klima zu retten sondern um unabhängig von Energieimporten zu werden. Deshalb versuchen die USA, die Kontrolle über die weltweiten Ölverkäufe zu bekommen, um China& Restder Welt erpressen zu können. Wenn China und EU energieautark werden, wird der Dollar als Weltleitwährung kollabieren und die USA unter der Last ihrer 39 Billionen Dollar Schulden zusammenbrechen.