8 Kommentare

  1. Fragt sich nur, bedrohen die Russen uns oder fühlen die sich vom Westen bedroht...🤔 Eine heikle Frage

    Fest steht, dass Uncle Sam's weltweite Bedeutung allmählich zurückgeht. Deshalb sollte Europa sich auf seine eigene Stärke besinnen. Dann muss Europa selbst eine Lösung finden, um die amerikanischen Marschflugkörper zu ersetzen.

  2. Bei seinem Antrittsbesuch im NATO-Hauptquartier in Brüssel im Februar 2025 als neuer US-Verteidigungs-(Kriegs-)minister sagte Pete Hegseth, die NATO müsse sich deutlich militarisieren und „schlagkräftiger“ werden.
    Berühmt wurde sein Satz, die NATO dürfe kein „diplomatischer Klub“, sondern müsse eine „stärkere, tödlichere Streitmacht“ sein. Er verlangte von den europäischen Verbündeten höhere Verteidigungsausgaben (bereits erledigt) und mehr Eigenverantwortung für die Sicherheit in Europa = Rückzug der US-Streitkräfte, da diese anderweitig gebraucht werden. Die USA bestehen auf einer Arbeitsteilung: EU-NATO soll als Stellvertreter ab 2029 gegen Russland militärisch vorgehen, da die USA zusammen mit Israel einerseits gegen den Iran und danach etwas weiter östlich gemeinsam mit Japan gegen China die beginnende multipolare Weltordnung zerstören muss, um alleiniger Hegemon zu bleiben.
    Trumps Rechnung gegen Iran ist eine andere - er behindert durch Chaos und Seeblockaden den Ölexport aus der Region nach China. Das hat er geschafft. 50% aller Ölimporte Chinas stammten aus Saudi-Arabien, Iran, Irak, Oman, VAE...

  3. Mein Blick auf Moskau an diesem Wochenende:

    Seit Deutschland befreit wurde am 8. Mai 1945 vom NS-Regime, hat unsere alte Freundschaft zur Alt-Sowjetunion Bestand!

    Weil unsere aktiv menschlichen Werte als auch Moral und Kultur uns zusammen, inklusive unserer Kleinen aber Feinen DG, einen ❤

  4. Die Nachkriegsordnung ist am Ende? Im Ernst?
    Nee, wir haben eine Renaissance derselben! Der Westen mit Führung USA gegen autoritäre Staaten wie Russland und China, die Rüstungsausgaben steigen, Indien kümmert sich vor allem um sich selber, der islamische Orient versucht sich irgendwie da durchwurschtelnd zurechtzufinden und will sich irgendwie treu bleiben, Schwarzafrika und Lateinamerika schlendern von einem Chaos ins andere und träumen trotzdem davon zu sein wie die 'im Norden' - ist doch alles schon mal so ähnlich da gewesen...?
    Lässt man die 40 Jahre von 1950-1990 Revue passieren mit Vergleich seit 2020, so wundert mich diese Überschrift. Die Frage muss nun lauten: Wann kommt endlich Entspannungspolitik?
    Wenn wirklich etwas die Welt verändert, so ist es die Globalisierung bis in die Privatsphäre,und die Demographie, die sich durch Völkerwanderung ebenfalls globalisiert.
    Trump und Merz und manche eurokratischen Politiker sind Eintagsfliegen in dieser gewohnten Weltordnung 2.0,wo auch die NATO noch ihren Platz haben wird.

  5. "Wann kommt endlich Entspannungspolitik?"

    Richtig!

    Weil wir ein Ende des Gegeneinanders brauchen. Spätestens die Menschen in Deutschland verlangen legitimiert nach Militärischer und Politischer Neutralität.

  6. Der 8. Mai verblasst immer mehr, weil das Ende des zweiten Weltkriegs schon 86 Jahre her ist und kaum noch Zeitzeugen leben.

    Es gibt "kein Ende der Nachkriegsordnung".Das würde ja bedeuten, daß sich Jahrzehntelang nichts ändert und dann plötzlich alles in einem Moment verändert.Nur die Dinge verändern sich ständig, sind im Fluss. "Das einzig beständige ist der Wandel", lautet ein deutsches Sprichwort.

    Das "Ende der Nachkriegsordnung" ist genauso eine bekloppte Theorie wie "das Ende der Geschichte".

    Veränderungen kann man nicht aufhalten.Man kann nur das beste draus machen.

  7. "Veränderungen kann man nicht aufhalten.Man kann nur das beste draus machen."

    Deswegen bekennen vor allem Nationen wie Deutschland den tiefst-legitimierten Wunsch nach Politischer und Militärischer Neutralität. So wie es zu meinem eigenem Erstaunen Diktator Stalin dem Deutschem Volk 1945 auf direktem Wege anbot.

    Für einen wirklich überlebensfähigen Zustand nationaler Souveränität. Ohne EU, ohne die NATO.

    Wohlgemerkt mit meinem Fokus auf die Tatsache, dass bis jetzt niemand von uns Normalsterblichen die kognitive Infrastruktur besitzt für vollständige Rechtsgarantien und komplett unkaputtbaren Weltfrieden.

    Folglich werden Fehler und Makel in jedem Staatsgefüge alle von uns vor Herausforderungen stellen.

    Und der Weg unser Ziel bleiben. Der Zukunft zugewandt [Nationalhymne der DDR].

  8. Herr MARCEL SCHOLZEN Eimerscheid,

    ich weiß nicht, von welchem Krieg Sie ausgehen, aber nach meiner Rechnung sind es von 1945 bis 2026 81 Jahre nach Kriegsende und nicht 86 Jahre.

    Das Ende der Nachkriegsordnung verstehen Sie vollkommen falsch. Diese sogenannte Nachkriegsordnung war eine Art Vorkriegszustand, den Kommentatoren gerne als "Kalten Krieg" bezeichneten, der geprägt war von unfassbaren Militärausgaben mit einer Tendenz zum Atomkrieg. An der Systemgrenze liegend musste die kleine DDR zwischen 8-10% (!) ihres BIP für Militärausgaben stemmen, während der große Bruder BRD immerhin 3% seines BIP ausgab, genauso wie wir Belgier.

    Wer eine Kaja Kallas zur Außenbeauftragten der EU bestimmt, möchte unbedingt sicherstellen, dass es keine Annäherung seitens der EU an Russland geben wird. Diese Frau wird in Russland per Haftbefehl gesucht, da sie als estnische Ministerpräsidentin sowjetische Denkmäler zum Andenken an 1941-1945 verschwinden ließ. Dies gilt in Russland als ein Offizialdelikt. Jegliche Verhandlungen mit dieser Frau sind somit ausgeschlossen.