Kommentar: Aufgeheizte Atmosphäre um ein 16-jähriges Mädchen

Ein junges Mädchen sticht in See. Das ist an sich nichts Außergewöhnliches. Weil die 16-Jährige aber zum Gesicht einer Bewegung geworden ist und sich an ihr die Geister scheiden, wird daraus ein mediales Ereignis - und ein Thema für die Kommentarspalten.

BRF-Chefredakteur Stephan Pesch

BRF-Chefredakteur Stephan Pesch (Foto: Achim Nelles/BRF)

Der Hype um dieses Mädchen hat, wie ein Kollege diese Woche schrieb, einen gewissen Sättigungsgrad erreicht – und vermutlich auch schon überschritten. Es ist schwer zu sagen, wie lange er noch andauert oder am Leben gehalten wird.

Das Phänomen ruft eine Menge an irrationalen Reaktionen hervor: Von vielen wird das Mädchen in eine messianische Rolle gedrängt, andere wünschen ihm das Schlimmste und glauben, das auch noch mitteilen zu müssen. Andere wiederum versuchen zu ergründen, was hinter diesem Phänomen steckt.

Es ist kein Geheimnis, dass mit dem Mädchen Geld gemacht wird. Mit zwei, drei Klicks lässt sich herausfinden, dass die Aktiengesellschaft „We don’t have time“ des schwedischen PR-Managers und Börsenexperten Ingmar Rentzhog den medialen Aufstieg des Mädchens seit seinem ersten Schulstreik für das Klima im August 2018 begleitet und gefördert hat.

Das Mädchen selbst hat im Februar ausdrücklich erklärt, dass es keine Verbindungen mehr zu dem Unternehmen habe. Und seine Eltern sagten in Interviews, dass der Name ihrer Tochter von Rentzhog für seine Geschäfte missbraucht worden sei. Das Unternehmen wiederum macht keinen Hehl daraus, dass es darum gehe, Gewinne zu erzielen. In einem Brief an Investoren steht, es gebe „keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen“.

Auch die Verbindungen zu grünen Nichtregierungsorganisationen liegen bei einem Thema wie dem Klimawandel auf der Hand.

Nicht so klar ist bislang, wer hinter nachweislich erfundenen Geschichten oder faulen Tricks wie falschen Facebook-Accounts steht, mit denen das Mädchen an den Pranger gestellt wird.

Sicher, es macht auch politische Fehler: Am vergangenen Wochenende besuchte es den nahegelegenen Hambacher Forst und ließ sich mit Aktivisten, darunter einer Vermummten, fotografieren. Doch steht wohl außer Frage, wer hier wen benutzt hat.

Dass generell nicht die Eltern ihre Tochter in diese Abenteuer getrieben haben, sondern der Impuls von ihr ausging, sollte ein schon im vergangenen Jahr im schwedischen Original veröffentlichtes und mittlerweile auf Deutsch vorliegendes Buch der Familie hinreichend geklärt haben.

Nun also der vorläufige Höhepunkt: Das Mädchen will zum UN-Klimagipfel nach New York, steigt aber nun mal in kein Flugzeug. Dass die Crew einer Rennyacht ihr angeboten hat, innerhalb von gut zwei Wochen überzusetzen, ist auch wieder nicht gut: Das Schiff gehört einem Stuttgarter Immobilienmillionär und, logisch, wird das Ganze medial ausgeschlachtet. Schon eher ernstzunehmende Bedenken verweisen auf die Sicherheit. Und auf die grundlegende Frage, was aus dem jungen Mädchen werden soll.

Üble Beschimpfungen hat es aber nicht verdient. Immerhin hat es niemandem etwas getan. Und wird auch nicht müde zu betonen, dass es niemandem vorschreiben will, was er zu tun oder zu lassen hat. Das muss dann schon jeder selbst wissen.

Stephan Pesch

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22 Kommentare
  1. Edgar Fink

    Sehr geehrter Herr Pesch, es geht also doch ! Nach dem fast stündlichen und seit Wochen andauernden Lobgesang (auch des BRF) auf Greta Thunberg betreffend ihrer Aktivitäten sind plötzlich auch die damit verbundenen negativen Begebenheiten und Unklarheiten es wert, vom BRF aufgegriffen zu werden. Ihre Aussage, « Mit zwei, drei Klicks lässt sich herausfinden … « machen sie es sich als Journalist etwas zu einfach. Wenn diese anderen Aspekte ihnen doch bekannt waren, warum wurden sie dann bisher im BRF nicht entsprechend thematisiert und zur Sprache gebracht ? Ihr Auftrag als öff.-rechtlicher Rundfunksender ist es u.a., ihre Hörer umfassend und ausgewogen zu informieren.. Diesem Auftrag sind sie nach meinem Dafürhalten in besagter Angelegenheit nicht oder nur in ungenügender Weise nachgekommen.
    An anderer Stelle habe ich erst vor ein paar Tagen folgendes in einem Kommentar geschrieben : « Auch Aufklärung kann dazu beitragen, nicht druckreife anonyme Kommentare einzudämmen ».

  2. Marcel scholzen Eimerscheid

    Mich wundert es immer wieder aufs neue, wie ernst dieser Rummel um Greta Thunberg ueberhaupt genommen wird und wie leicht Menschen sich blenden lassen. Es ist eigentlich ein Skandal, dass dieser Irrsinn mehr Aufmerksamkeit in den Medien findet als die Millionen Opfer von Krieg und Not in aller Welt. Eine ganz grosse Heuchelei ist das.

  3. Werner Radermacher

    Diese Hype um die heilige Greta nervt und wird hoffentlich bald enden. Ich habe aber auch Mitleid mit Greta Thunberg, denn sie wird von gewissen politische Gruppen, Medien und den eigenen Eltern instrumentalisiert.

  4. Guido Scholzen

    Nehmen wir mal an, Klimaschutz sei wirklich etwas Nützliches und Reelles; ist es nicht, es ist ein ideologischer Klamauk, das Klima braucht niemand zu schützen, CO2 ist kein ‚Klimakiller'(dämliche Wortkreation)

    Inzwischen, erst seit letztes Jahr, ist vielen der Greta-Kult wichtiger als der Klimaschutz selber.
    Bsp.: Grüne, nicht nur Politiker, fliegen häufiger und weiter als andere; wenn grüne dies tuen oder gleichgesinnte(Greta-Kult-Fans), dann drückt man ein Auge zu.
    Und trotzdem sollen zuerst alle anderen, die Mehrheit der Gesellschaft, CO2 einsparen oder dieses CO2 bezahlen.
    So finanziert sich die Kirche: Wenn 100 Leute in den Gottesdienst gehen, und die Kollekte wird abgehalten, dann machen nicht 10 wohlhabende Kirchgänger den Klingelbeutel voll, sondern die anderen 90 Normal- und Wenigverdienenden sollen dies bewerkstelligen.

    Als das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde, da wurde auf einmal der Jesus-Kult wichtiger als die Botschaft Jesu. Diese Hypokrisie kennzeichnet jede gesellschaftstragende Glaubenslehre. Und so ist es eben auch mit Klimaschutz und Greta-Kult.

    Amen.

  5. Edgar Niederau

    Warum nur haben viele Menschen die stetige Neigung, im Kern lobenswerte Aktionen und Initiativen durch ihre zuweilen boshafte Kritik öffentlich an den Pranger zu stellen?

    Vordringlich sollte uns doch allen am Herzen liegen, dass es Aktivisten wie Greta Thunberg schnellstmöglich gelingt, ein allgemeines Umdenken in Gang bringen, das nicht zuletzt auch jene Verantwortungsträger erreicht, die sich bislang von abstrusen, kurzsichtigen Gesinnungen leiten lassen und somit die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen bewusst und skrupellos in Kauf nehmen.

    Dies gilt auch für diejenigen, die mit unbegreiflicher Engstirnigkeit und entgegen aller wissenschaftlichen Fakten den Klimawandel und/oder die Existenz anderer Umweltbedrohungen negieren bzw. ignorieren.

    „Wir brauchen die Erde, aber die Erde braucht uns nicht“.
    Diese Wahrheit ist doch wohl Grund genug dafür, dass uns die mediale Euphorie um dieses Mädchen und um ihre zahlreichen Unterstützer keinesfalls nerven sollte.
    Ganz im Gegenteil !
    Unsere Kinder und Kindeskinder werden hoffentlich Anlass haben, uns dies zu danken.

  6. Marcel scholzen Eimerscheid

    Werter Herr Niederau. Ueber Klimaschutz, Greta Thunberg und Konsorten kann man sich auch lustig machen wie ueber andere Geschehnisse in der Gesellschaft.Das sind keine heilige Kuehe.

  7. Norbert Schleck

    Herr Marcel Scholzen, natürlich kann man sich über alles lustig machen, die Frage ist nur, ob man damit dem Thema gerecht wird.
    Sie und Ihr Namensvetter Guido mokieren sich über den Klimaschutz („Alles Quatsch“), müssten dann im Gegenzug auch akzeptieren, dass man Ihre sektiererischen Ansichten ebenso qualifiziert.

    Da hört bei Ihnen aber garantiert der Spaß auf.

    Ich komme auf eine Ihrer (oder Guidos?) Aussage in Sachen Impfung zurück, in der das Vorsorgeprinzip empfohlen wurde. Warum gilt das nicht für das Klima?

  8. MARCEL SCHOLZEN eimerscheid

    Werter Herr Heck.
    Ihr Vergleich hat einen kleinen Schönheitsfehler. Gegen eine bestimmte Krankheit kann ich mich mit einem bestimmten Impfstoff schützen. Alles genau definiert. Nur beim „Klimawandel“ ist das alles nicht so genau definiert. Noch weiß keiner so recht, welche Vorsorgemaßnahme eigentlich die richtige ist. Das streiten die Gelehrten noch. Die einen sagen, weniger das Flugzeug zum reisen nutzen, die anderen, weniger Fleisch essen und noch andere sagen, keine Plastiktüten gebrauchen. Diese Vielzahl an Möglichkeiten öffnet, theoretisch, einer Willkürherrschaft die Pforten. Im Namen des „Klimaschutzes“ könnte man die Freiheiten beschneiden. Zum Beispiel Flugreisen verbieten, den Fleischkonsum staatlich regeln, Klimaschutzaktivisten bevorzugt behandeln, etc. Nicht vereinbar mit Rechtsstaat und Demokratie. Schon im „Kampf gegen den Terrorismus“ wurden Freiheiten beschnitten und das sollte doch zu denken geben. Kostbare Freiheiten auf dem Altar irgendeiner politischen Idee opfern, hat noch niemanden was genutzt. Da mahnt die Vergangenheit.

  9. rudi nikklas

    wer nimmt die „Sache“ denn ernst und macht sie publik durch ständig irgendwelche dämlichen Kommtare zu schreiben ??
    … man schaue nach oben und dann weiß man, wer diesen Klamauk verursacht !!
    wenn´s einen doch so wenig interesssiert, warum dann jeden Tag einen „schlauen“ Kommentar zum gleichen Thema ??
    Nix zu tun, keine Wäsche zu waschen, kein Rasen zu mähen ??
    Mensch Leute, ihr nervt !!

  10. Frank Kueches

    Herr Nikklas

    Sie sprechen mir aus der Seele!
    DiesesForum war mal interessant.
    Aber jetzt wird es nur noch durch Clowns (nicht Trump, Salvini,Johnson,und etc)
    besetzt. Waere es konstruktiv koennte ich das akzeptieren. Wenn aber immer wieder die gleichen Zeitgenossen , die aus Prinzip gegen alles sind, meinen Ihren Frust und Langweile , mit Ihren nichtssagenden Pamphleten in die Welt hinaus posaunen zu muessen, dann hat der BRF in Windeseile bald das Niveau von Ostbelgiendirekt erreicht. Bin mir nicht auch nicht sicher ob diese Menschen dort nicht auch unter Psydonym ihre sinnfreien Erguesse verbreiten

  11. Frank Kueches

    Es soll Pseudonym lauten und nicht Psydonym

  12. Norbert Schleck

    @Scholzen: „Vergleich mit einem kleinen Schönheitsfehler.“

    Wissen Sie überhaupt, was das Vorsorgeprinzip bedeutet, das Sie so selektiv zwar auf die Gesundheit anwenden wollen, in Sachen Umwelt und Klima aber ablehnen?

    „Das Vorsorgeprinzip ist ein Prinzip der Umweltpolitik und Gesundheitspolitik. Danach sollen die denkbaren Belastungen bzw. Schäden für die Umwelt bzw. die menschliche Gesundheit im Voraus (trotz unvollständiger Wissensbasis) vermieden oder weitestgehend verringert werden. Es dient damit einer Risiko- bzw. Gefahrenvorsorge. Eine einheitliche Definition dieses Begriffes existiert nicht. Dem Vorsorgeprinzip steht als Gegensatz das Wissenschaftsprinzip gegenüber, nach dem nur solche Risiken betrachtet werden sollen, die wissenschaftlich belegbar sind.“ (Wikipedia)

    Kernaussage: „im Voraus (trotz unvollständiger Wissensbasis)“

    Für die Erde heißt das: Wenn wir auf absolute wissenschaftliche „Definitionen“ warten wollten, wird es zu spät sein. Selbst wenn es die geben würde, könnten wir dann die Entwicklung nicht mehr rückgängig machen.

    Wenn der Wetterdienst für morgen Regen meldet, mehmen Sie doch auch einen Schirm mit?

  13. Marcel scholzen Eimerscheid

    Werter Herr Schleck. Das Vorsorgeprinzip kann man dort anwenden, wo es Sinn macht, zum Beispiel bei Regen oder Krankheit. Das sind einfache Gedankengaenge. Beim Umweltschutz ist es wesentlich komplizierter, weil man eine Vielzahl von Faktoren beruecksichtigen muss. Und nicht alles macht Sinn.

  14. Norbert Schleck

    Dazu einige Anmerkungen, Herr Scholzen:

    Wer entscheidet, wann eine Frage „einfach“ ist und also dem Vorsorgeprinzip unterliegt?

    Nur bei Regen? Nicht bei so komplexen Fragen wie der Atomenergie… oder dem Klima? Ziemlich unlogisch. Gerade dort, bei komplexen Vorgängen, bei denen die Folgen unseres Handelns schwer zu beurteilen sind, müsste doch dieses Prinzip greifen.

    Ich werde Ihnen nicht in eine Diskussion über Grundsätze der Thermodynamik und dergleichen folgen, sondern das Thema schlicht auf diesem Niveau hier halten: Im Chemielabor können Sie Experimente mit wechselnden Zutaten wiederholen, beim Klima können Sie das nicht.

    Wir werden nie vergleichen können, wie das Klima sich ohne menschliche Aktivitäten entwickelt hätte bzw. in der Zukunft entwickeln würde.

    Was die Vielzahl der Möglichkeiten angeht, die angewendet oder vorgeschlagen werden, so sind die sicherlich von unterschiedlicher Qualität und dürfen durchaus diskutiert werden.

    Dass „gewisse Freiheiten beschnitten“ werden müssten, ist evident, z. B. alles doppelt und dreifach in Plastik zu verpacken.

  15. Alexander Hezel

    Herr Scholzen, so langsam sinken ihre verzweifelten Argumentationsversuche ins lächerlich Absurde ab: Man sollte also vorsorglich bei der Gesundheit und bei Wetter sein, aber nicht bei unser aller Lebensgrundlage (Klima/Natur)? Weil es keinen Sinn macht?

    Auf welchem Planeten leben Sie eigentlich?

  16. Guido Scholzen

    Herr Schleck,
    Klima verläuft in Zyklen, und diese Zyklen werden durch „wechselnde Zutaten“, wie sie das nennen, generiert.(Melankovic-Zyklen, Sonnenmagnetfeld…)
    Aus Eisbohrkernen kann man Zyklen erkennen:
    1. Zuerst wurde es wärmer, erst dann folgte ein CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Grund: das Meer wurde wärmer und CO2 trat von den Ozeanen in Richtung Luft aus, denn wärmeres Wasser kann weniger Gase (Luft, CO2) aufnehmen als kaltes Wasser.
    2. Es gibt in den Eisbohrkernen keinen Hinweis darauf, das CO2 eine Erwärmung bewerkstelligen kann. Zuerst wurde es kälter und der CO2-Gehalt nahm wieder ab, zurück in die Ozeane.
    3. Vor 20 Jahren wurde vorhergesagt mit der Treibhaus-Hypothese aufgrund der „atmosphärischen Gegenstrahlung“, dass ein zunehmender CO2-Luft-Gehalt eine zunehmende globale Durchschnittstemperatur zur Folge hätte. Was ist passiert? Nichts.
    4. Der geringe Anteil von CO2 in der Luft (egal ob natürlich oder anthropogen) hat keinen Einfluss auf die natürlichen Klimazyklen.
    5. Sie können wirklich nicht wissenschaftlich argumentieren. Sie argumentieren nur politisch.

  17. Norbert Schleck

    Zu Ihrem Punkt 5, Herr Guido Scholzen:

    Ob ich nicht „wissenschaftlich argumentieren kann“ sei dahingestellt. Ich habe geschrieben, dass ich es hier nicht tun will.
    Das „Vorsorgeprinzip“ ist nämlich logischerweise eminent politisch.

    Die Wissenschaft formuliert Thesen, bewiesene, wahrscheinliche und auch unbewiesene, etwa für oder gegen den Einfluss des Menschen auf das Klima, und es ist an der „Politik“, daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, ohne warten zu können, bis diese Wissenschaftler sich auf eine Sichtweise geeinigt haben, was nebenbei gesagt, fast nie der Fall ist .
    Die Politik (wer sonst?) muss also „Vorsorge“ treffen.

    Was, wenn Sie sich irren???

    Aber das können oder wollen Sie partout nicht verstehen.

    Wieso sollte es denn eigentlich so grundfalsch sein, CO2 einzusparen und damit gleichzeitig Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen?

    In Sachen Klimawandel gibt es einen Kronzeugen: „Wie ExxonMobil Zweifel an Klima-Forschung streute“ (SPON 24.08.2017)
    Sie kennen den Artikel und wissen, was „Advertorials“ sind?

  18. Wahl, Joachim

    Werter Herr Schleck, Sie haben Recht, Sie argumentieren hier besser nicht „wissenschaftlich“. denn Ihre Aussage: „Wir werden nie vergleichen können, wie das Klima sich ohne menschliche Aktivitäten entwickelt hätte bzw. in der Zukunft entwickeln würde“, ist wissenschaftlich schon falsch. Es gibt genügend Daten, die belegen, dass die in den 90er Jahren begonnene geringe Erwärmung dem Austritt aus der vergangenen Kaltzeit geschuldet ist. Im übrigen stagniert der Temperaturanstieg seit ca. 18 Jahren, obwohl die CO2-Emissionen weiter ansteigen. Bedauerlicherweise wollen das die Klimaapostel „partout nicht verstehen“. Und weiter, Ihr absurdes „Einsparen von CO2“ wirkt dem Pflanzenwachstum entgegen, deshalb ist es falsch. Das ist eigentlich Grundschulwissen!

  19. Alexander Kerres

    „Es gibt genügend Daten, die belegen, dass die in den 90er Jahren begonnene geringe Erwärmung dem Austritt aus der vergangenen Kaltzeit geschuldet ist. Im übrigen stagniert der Temperaturanstieg seit ca. 18 Jahren, obwohl die CO2-Emissionen weiter ansteigen. Bedauerlicherweise wollen das die Klimaapostel „partout nicht verstehen“. “

    Herr Wahl! Echt jetzt? Schon wieder?
    Das wurde hier alles schon x-mal durchgekaut (zu so ziemlich jedem Artikel, in dem es um Klima, Greta und erneuerbare Energien geht).
    Hier noch mal zum schnellen nachlesen:
    „Pause der globalen Erwärmung“ bei Wikipedia.
    Daraus mal ein ganz wichtiger Satz:
    „Die Behauptung, dass die globale Erwärmung eine Pause eingelegt hätte, kam etwa um 2008 auf und basiert auf dem Rosinenpicken von bewusst ausgewählten Anfangs- und Enddaten von klimatologisch nicht bedeutsamen kurzen Zeiträumen. Mit den neuen Temperaturrekorden ab 2014 fiel der Mythos der Klimawandel-Pause in sich zusammen.“
    Mehr muss man zu dem, was sie hier (wiederholt und eigentlich wider besseren Wissens) schreiben, gar nicht
    mehr sagen.

  20. Philip Vise

    Echt jetzt? Wikipedia! Noch immer?

    Vielleicht legt ihr einfach ne Kommentarpause ein und genießt das schöne Sommerwetter … Greta ist bald in Amerika, da wird’s hier früh genug wieder losgehen!

  21. Alexander Kerres

    Ja Herr Vise,
    in diesem Fall reicht Wikipedia völlig aus. Wenn Sie Wikipedia nicht vertrauen, überprüfen Sie doch einfach die Quellenangaben dort.
    Alles, was Scholzen, Wahl und co. hier zum Thema an Bullshit absondern, ist bereits x-fach widerlegt worden.
    Das ist ja langsam schlimmer, als mit Jehovas Zeugen. Und diese Menschen besitzen auch noch die Unverschämtheit von Klimagläubigkeit und Fanatismus zu sprechen.

  22. Norbert Schleck

    Ach, Her Wahl, Sie als Dipl. Ing. (Das sind Sie doch?) sind es wahrscheinlich von der Mathematik her gewohnt, dass 2 + 2 immer 4 ist. Daher wohl Ihre grenzenlose Selbstsicherheit.

    Nun sind aber gerade die Naturwissenschaften ein Gebiet, in dem alle x Jahre Lehrgebäude einstürzen oder überarbeitet werden. Eben erst im SPIEGEL: Neue Erkenntnisse in Sachen Ausdehnung des Weltalls und der Hubble-Konstante.
    Für echte Wissenschaftler ein Anreiz, die eigenen Theorien selbstkritisch zu überprüfen.
    Zuzugeben, dass man sich irren könnte? Bei Ihnen Fehlanzeige.

    Einsparen von CO2 soll „absurd“ sein, da das dem Pflanzenwachstum entgegenwirkt? Hatten wir denn vorher kein Pflanzenwachstum? So ein Schmarren!

    Was sagen Sie zu ExxonMobil?

    Was sagen Sie zum Vorsorgeprinzip?

    In den vom Ihnen beanstandeten Satz müsste ein „mit absoluter Sicherheit“ eingefügt werden. Die Erde ist kein Chemielabor. Schlägt die Sache schief, können wir das Experiment nicht wiederholen.

    Lektüre: „Globale Klimavariabilität im Industriezeitalter – Phänomene und Ursachen“ (via Google)

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