Loïc Nottet tritt für Belgien beim Eurovision Song Contest an

Mit knapp 200 Millionen Zuschauern ist der Eurovision Song Contest die beliebteste Fernsehsendung Europas. Die 60. Ausgabe findet Ende Mai in Wien statt. Belgien schickt den 18-jährigen Loïc Nottet nach Österreich.

Loïc Nottet tritt für Belgien beim Eurovision Song Contest an

Loïc Nottet tritt für Belgien beim Eurovision Song Contest an

Loïc Nottet ist gerade mal 18 Jahre als. Trotzdem weiß der Sänger aus Courcelles bei Charleroi, was er will. Und er nimmt die Dinge selbst in die Hand. Die Musik von „Rhythm Inside“, seinem Wettbewerbsbeitrag beim Eurovision Song Contest in Wien, stammt aus seiner Feder und auch sonst steckt er voller Tatendrang, wie er im BRF-Interview erklärt.

„Ich gebe immer alles“, erzählt der junge Sänger. „Meine Inspiration kann niemand stoppen: Erst die Musik, dann fällt mir plötzlich ein, wie der Clip dazu aussehen soll, dann die Klamotten und die Bühnenshow. Ich bin einfach nicht zu bremsen.“

Loïc Nottet ist durch die RTBF-Castingshow „The Voice Belgique“ bekannt geworden. Dort schaffte der Abiturient es ins Finale, scheiterte nur ganz knapp und wurde Zweiter. Seine Mentorin aus der Sendung, die aus den USA stammende Sängerin BJ Scott, begleitet auch ihn heute noch. Sie hat den Text für das Lied geschrieben. „Loïc ist ein Enthusiast. Er macht alles mit Leidenschaft. Mit Herz und Seele“, sagt BJ Scott.

Loïc singt nicht nur, auf der Eurovision-Bühne in Wien will er auch tanzen. Seine Hintergrundsänger werden das ebenfalls tun müssen, denn er mag Bewegung und Dynamik. Loïc Nottet tritt mit „Rhythm Inside“ am 19. Mai im ersten Halbfinale an und hofft auf einen Platz in der Endrunde. Er hält es für eine große Ehre, sein Land vertreten zu dürfen.

Brücken bauen

Nicht nur Loïc Nottet freut sich auf den Eurovision Song Contest. Auch im Wien-Haus in Brüssel blickt man schon ganz gespannt auf die Großveranstaltung, besonders ESC-Leiterin Michaela Kauer. „Wien ist eine Stadt der Musik und eine Stadt, in der die Menschen aus aller Welt zusammenkommen. In diesem Sinne sind wir ein sehr guter Austragungsort“, erklärt Michaela Kauer.

„Gerade wenn es darum geht, Menschen zusammen zu bringen, die vielleicht sonst nicht so offenkundig zusammenarbeiten. Zwischen Ost und West, Nord und Süd, wir liegen im Herzen Europas. Wir sind auch sehr stolz darauf, dass wir eine Stadt des Dialogs sind. Und ich glaube, es gibt nichts schöneres, als die Menschen mit der Musik zu verbinden.“ Das Motto des diesjährigen Grand‘ Prix lautet „Building Bridges“ – Brücken bauen.

Bild: Benoit Doppagne/BELGA

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