Tolle Optik, mieser Ton: Das erste Eurovision-Halbfinale

In einem flotten Halbfinale hat sich Deutschland am Dienstagabend als Gastgeber des Eurovision Song Contest vorgestellt. Die Show ließ von der Optik her keine Wünsche offen, nur mit dem Ton haperte es noch: Die Leitungen aus der Düsseldorfer Arena fielen teilweise aus, so dass die Kommentatoren zum Telefon greifen mussten.

Die Favoriten des ersten Durchgangs: Ell und Nikki aus Aserbaidschan

Die Favoriten des ersten Durchgangs: Ell und Nikki aus Aserbaidschan

Wie viele Länder darunter zu leiden hatten, war unklar. ProSieben sprach von einem «internationalen Problem», laut NDR ging es nur um «einige wenige Länder».

Den Einzug ins Finale an diesem Samstag schafften Serbien, Litauen, Griechenland, Aserbaidschan, Georgien, die Schweiz, Ungarn, Finnland, Russland und Island.

Als Titelanwärter gelten von diesen Aspiranten vor allem Ell & Nikki, die mit dem Kuschelsong «Running Scared» der sanften Seite ihrer aserbaidschanischen Heimat Ausdruck verleihen. Das Rührstück des Abends brachte der Finne Paradise Oskar, der von der Art des Auftritts sehr an Tom Dice im letzten Jahr erinnerte.

Im zweiten Halbfinale am Donnerstag werden noch mal zehn Teilnehmer ausgewählt. Dann geht es auch für „Witloof Bay“ aus Belgien um die Wurst.

Optisch wurde der Aufwand getrieben, den Europa zu diesem Anlass erwartet: Mal zauberte die Technik Kirchenfenster auf die Bühne, mal Wolkengebirge oder Retro-Muster der 70er Jahre. Dazu Knalleffekte, Blitz und großer Rauch.

Der BRF in Düsseldorf

  • Mittwoch, 11. Mai: 15:15 Uhr (BRF1) und 15:45 (BRF2)
  • Donnerstag, 12. Mai: 16:15 Uhr (BRF1) und 16:45 (BRF2)
  • Freitag, 13. Mai: 16:15 Uhr (BRF1) und 16:45 (BRF2)
  • Samstag, 14. Mai: in der BRF1-Hitparade zwischen 15 und 16 Uhr
  • Sonntag, 15. Mai: Nachbesprechung im Radiofrühstück auf BRF1

dpa - Bild: Henning Kaiser (epa)

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