Sommer-Festivals in Belgien: Ein Luxus!

Die Festivals feiern nach der Zwangspause ihr Comeback - sehr zur Freude des Festivalbesucher, aber ein Besuch hinterlässt auch deutliche Spuren im Geldbeutel.

Werchter Boutique: Zwei Bier für sieben Euro ...

Werchter Boutique: Zwei Bier für sieben Euro ... (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Pinkpop, Graspop, Rock Werchter, Couleur Café, Dour, Les Ardentes, Pukkelpop und noch so viele Festivals sind endlich wieder zurück. Die Karten gingen und gehen gut weg im Verkauf und sind in der Anschaffung oft ein finanzielles Abenteuer.

Aber dabei bleibt es ja nicht. Die Getränke und Essenspreise sind in diesem Jahr stark angestiegen. Beim Graspop Metal Meeting gab es einen Getränkebon für 3,30 Euro. Für eine kleine Portion Fritten musste der Besucher schlappe zwei Bons hinblättern. Eine Portion Gyros kostete vier Bons, also sage und schreibe 13,20 Euro. Das hinterlässt Spuren in jeder Geldbörse, aber konsumiert wurde dennoch fast wie zuvor.

Noch teurer war es bei einem Besuch der Werchter-Wiese. Bei Werchter Boutique kostete ein Verzehrticket sogar 3,50 Euro. Natürlich müssen die großen Festivals Geld einspielen, aber irgendwann sind auch mal Grenzen erreicht. Offenbar aber für viele Besucher noch nicht.

Christophe Ramjoie