Energiegeladen und so gar nicht belgisch: Herver Band „Ykons“ bringt neue EP raus

Nach ihrem ersten Album im Jahr 2019, einer Konzertreihe und verschiedenen Festivals bringt die belgische Band Ykons im Mai eine neue EP heraus. Ihre erste Single daraus kann sich durchaus hören lassen. "Sequoia Trees" ist Ende 2020 erschienen.

Mikrofon (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / carloscastilla)

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Renaud Godart ist Sänger der aus dem Herver Land stammenden Band „Ykons“. Renaud selber lebt inzwischen in Montzen. Er sagt über seine Band, dass es eine Band aus fünf Freunden ist – die alle die gleiche Energie haben und diese Energie in Musik stecken wollen. Er hat im BRF-Interview gesagt, dass ihre Musik eigentlich davon lebe, live gespielt zu werden, weil sie eben so positiv und energiegeladen sei.

„Ykons“ macht Indie-Pop ganz im Stile der Imagine Dragons oder Bastille. Wenn man die Band hört, erinnert das einen direkt an die Imagine Dragons. Darauf sind die Jungs aber auch stolz, wie Renaud erklärt hat. Denn, sie wollen amerikanisch und absichtlich nicht belgisch klingen, sie wollen die Musik machen, die ihnen gefällt. Auch in Belgien könne hoch-produzierte Musik mit einem echten Klang und starken Stimmen entstehen.

Der neue Song „Sequoia Trees“ hat eine besondere Bedeutung. Sequoia Trees sind übersetzt Riesenmammutbäume. In dem Song geht es vor allem auch darum, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und welche Folgen das in der Zukunft haben kann. Auch wenn der Riesenmammutbaum mächtig und groß ist, heiße das nicht, dass er nicht verletzlich ist, sagt Renaud Godart. Es wird ein bisschen die Liebesgeschichte zwischen den Menschen und der Natur erzählt. Das Fazit ist sozusagen, dass wir auf die Welt, die uns umgibt, auch acht geben müssen, damit sie auch noch für unsere Kinder erhalten bleibt.

„Ykons“ hat den Lockdown und die Corona-Zeit genutzt, um Musik zu machen. Die Bandmitglieder haben sich gesagt „Wir wollen die Zeit nutzen, um neue Musik zu machen“. So erzählt oder besser gesagt vermittelt nun auch diese EP diese doch außergewöhnliche Zeit für die Musiker. Sie haben vor allem auch die Zeit zwischen den beiden ersten Corona-Wellen genutzt, in der Zeit haben sie besonders viel Musik gemacht.

Eigentlich hatte die Band schon einige Konzertdaten veröffentlicht, zum Beispiel für die Francofolies von Spa am 24. Juli. Sie seien optimistisch, aber eben auch realistisch. Es kann sich noch vieles ändern – auch das haben sie gerade erst erlebt. Sie sollten im Mai die neue EP in Brüssel vorstellen, das wurde aber jetzt auf November verschoben. Sie arbeiten aber gerade an einem Konzept, das ihnen vielleicht erlaubt, im Sommer doch noch vor Publikum zu spielen – mit verschiedenen Blasen, die draußen Musik genießen könnten.

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Lena Orban