A-ha live in Oberhausen

A-ha stellen sich gerne neuen Herausforderungen. 2018 bewiesen sie während ihrer MTV Unplugged Tour, dass ihre Songs auch in einem ganz anderen Rahmen perfekt funktionieren. Aktuell touren Magne Furuholmen, Morten Harket und Pål Waaktaar mit "A-ha - Play Hunting High And Low Live" durch Europa.

Morten Harket von A-ha

Archivbild: DPA

Die Tour ist an das legendäre „An evening with …“-Format angelehnt, bestehend aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen mit einer Pause.

Im ersten Teil gibt es die zehn Songs ihres kompletten 1985er Debüt-Albums Hunting High And Low in der Reihenfolge des Originalalbums. Nach der Pause des Konzertes spielen A-ha neue und alte, bekannte und weniger bekannte Songs und Hits.

Am Freitag waren sie in Oberhausen zu Gast und Morten Harket & Co lieferten eine gut inszenierte Show in der ausverkauften Arena Oberhausen ab – eine Reise in die 80er Jahre.

Von „Take On Me“ …

Das Bühnenbild ist recht simpel, aber sehr wirkungsvoll mit einer enormen LED-Leinwand auf der Bühne, auf der neben Weltall-Romantik auch stimmungsvolle Naturfilme zu sehen sind.

Der erste Teil ist eine Komplettaufführung des Debütalbums, aus dem drei Singles unbestrittene Klassiker sind und zum Besten gehören, was die Popmusik der 1980er hervorgebracht hat.

Da „Take On Me“ das Konzert eröffnet, ist die Stimmung im Publikum direkt da und keiner bleibt mehr auf seinem Sitz.

Der nächste Höhepunkt folgt mit einer reduzierten, halb-akustischen Version von „Hunting High And Low“. Hier ist auch der einzige Zeitpunkt, an dem Morten Harket die Initiative ergreift und das Publikum zum Mitsingen auffordert.

Neben den Klassikern beinhaltet das erste Set auch Lieder, die nur eingefleischte A-ha-Fans kennen, wie beispielsweise „The Blue Sky“ oder „Love Is Reason“. „I Dream Myself Alive“ überzeugt in neuem Arrangement.

… bis „Digital River“

Nach der (unnötigen) Pause spielen A-ha viele ihrer zahlreichen Hits aus 35 Jahren Bandgeschichte wie „Foot Of The Mountain“, „Crying In The Rain“ und „Stay On These Roads“.

Auch ein neuer Song ist dabei: „Digital River“, zu dem die Band das Publikum auffordert, die Arena Oberhausen mittels Handy in ein Lichtermeer zu tauchen.

Beim Abschluss des Konzertes ist noch einmal Mitsingen angesagt: der James-Bond-Song „The Living Daylights“ sorgt mächtig für Stimmung und nach etwas mehr als zwei Stunden endet ein sehr kurzweiliges Konzert.

Die Tour führt die Jungs jetzt noch nach Australien, Dubai, Russland, Japan und kehrt im Herbst 2020 wieder nach Europa zurück. Sie treten in Köln am 31.10.20 auf – vielleicht das passende Weihnachtsgeschenk.

Dany Broich

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