Feuer und Flamme: 18.000 Menschen bei Rammstein in Luxemburg

Schwarzer Rauch, meterhohe Flammen und ein richtig lauter Sound: Nicht umsonst haben die Veranstalter vom Luxemburger Atelier die Industrial-Rocker Rammstein auf der grünen Wiese auftreten lassen. Mehr als 18.000 Menschen waren Samstagabend auf das Herchesfeld nach Roeser gekommen.

Rammstein-Konzert in Luxemburg (Bild: Jens Koch)

Rammstein-Konzert in Luxemburg (Bild: Jens Koch)

Der Superlative gab es viele: größte Pyroshow, Deutschlands größter Kultur-Export und Rammsteins größtes Konzert, das nicht in einem Stadion stattfand.

Klaviermusik machte den Auftakt: Die Pianistinnen vom „Duo Jatekok“ begleiten Rammstein als Vorband auf ihrer Europatour. Klassische Klänge für Metall-Rocker? Es funktioniert und zeigte erneut: Gegensätze ziehen sich an. Das zeigte auch die brachiale Rammstein-Show.

Fast drei Stunden sorgten Sänger Till Lindemann und seine Band für Emotionen. Bei „Sonne“ erhellten Feuerkugeln den Nachthimmel, es regnete schwarze und weiße Papierschnipsel und die Laser-Choreographie gab den letzten Schliff.

Mit dem neuen Titel „Ausländer“ gab es einen Appell für menschenwürdige Migration: Im Gummiboot schaffte es ein Bandmitglied auf die Bühne. „Willkommen“ stand auf dem Pappschild, das Rammstein ins Publikum hielt.

Nach Luxemburg geht es jetzt für Rammstein nach Polen. 2020 wird die Europa-Stadion-Tour fortgesetzt. Auch Belgien ist wieder dabei: Diesen Sommer war Rammstein im ausverkauften König-Baudouin-Stadion in Brüssel, am 10. Juni 2020 kommt Rammstein nach Ostende. Tickets gibt es allerdings keine mehr. Das Konzert war innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Simonne Doepgen

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