„Teufelsbräute“ beim Graspop Metal Meeting

Das Graspop Metal Meeting und Scala passt das überhaupt zusammen? Nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" sind die Brides of Lucifer entstanden.

"Teufelsbräute" beim Graspop Metal Meeting in Dessel

"Teufelsbräute" beim Graspop Metal Meeting in Dessel

13 Sängerinnen des Scala-Chors, die Kolacny Brüder und Koen Buyse von Zornik haben beim Graspop Metal Meeting ihr Debüt als Metalband „Brides of Lucifer“ gegeben.

Der Kontrast zu eigentlichen Scala-Konzerten hätte kaum größer sein können. Im Gegensatz zum 150 Frauenstimmen starken Chor setzen die „Brides of Lucifer“ auf 13 Rockröhren, die natürlich passend zum Festival-Rahmen schwarz gekleidet und dunkel geschminkt sind.

In einer 75-minütigen Show überraschen die „Brides of Lucifer“ mit Nummern von Judas Priest, Iron Maiden oder auch Slayer. Gemeinsam mit einer sechsköpfigen Band kommt die ungewöhnliche Mixtur beim Publikum überraschend gut an. Teuflisch gut!

Seit Samstag ist beim Graspop Metal Meeting auch die so genannte „Ad fundum cam“ im Einsatz. Hintergrund ist es, die Festivalbesucher zwischen den Konzerten zum schnellen Entleeren eines Getränkes zu animieren. Der föderale Dienst für Volksgesundheit erwägt nun, eine Beschwerde gegen die Organisation einzureichen. Nach Befürchtungen des Dienstes regt die „Ad fundum cam“ zu übermäßigem Alkoholkonsum an – auch bei Jugendlichen.

„Unsinn“, sagt derweil die Organisation des Graspop Metal Meetings. „Es war eine kurze spielerische Initiative, um die Atmosphäre zwischen den Konzerte zu  lockern. Minderjährige wurden nicht gezeigt.“

Text und Bild: Christophe Ramjoie/BRF

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