2003: Belgien verweigert eine Teilnahme am Irak-Krieg

Als Folge des amerikanischen Kriegs wird Europa mit Flüchtlingswellen konfrontiert.

Premier Verhofstadt (Mitte), Bundeskanzler Schröder (rechts) und Staatspräsident Chirac (links) nach ihrem "Nein" zum Krieg unter US-Führung bei "Kleinem Gipfel" in Brüssel (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Premier Verhofstadt (Mitte), Bundeskanzler Schröder (rechts) und Staatspräsident Chirac (links) nach ihrem "Nein" zum Krieg unter US-Führung bei "Kleinem Gipfel" in Brüssel (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Die USA setzen ihre Kriegsmaschinerie in Bewegung. Belgien will sich dabei nicht beteiligen, denn ohne Zustimmung der Vereinten Nationen sei dies ein illegaler Angriffskrieg. Auch in Ostbelgien finden Mahnwachen statt.

Die Folgen des Kriegs werden massivste Folgen haben: Gedemütigte sunnitische Militärs und fanatische Islamisten werden sich verbünden und in Mossul den „Islamischen Staat“( IS ) ausrufen.

2014 beteiligt sich die belgische Luftwaffe mit sechs F16 an Luftangriffen gegen den terroristischen IS. 2016 wird auch Brüssel Schauplatz blutiger Anschläge.

Frederik Schunck