Fotokampagne „Fishlove“: Nackt für den guten Zweck

Nackt, nur bedeckt mit einem Meerestier zeigen sich gerade zahlreiche Prominente. Sie wollen ein Zeichen setzen und auf die Überfischung aufmerksam machen. Aber auch Verbraucher können einiges tun.

Fischfang

Illustrationsbild: Pixabay

Die weltweite Fotokampagne heißt Fishlove und besteht schon seit 2009. Die Porträts der Prominenten mit einem Meeresbewohner haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass so das Bewusstsein für andere Kampagnen gestärkt wird, die die Ozeane retten wollen. Die Initiatoren der Kampagne sagen, dass die EU-Minister dringend handeln müssen, wenn sie ihr Ziel – ökologische Vielfalt, gesunde und saubere Ozeane – bis 2020 erreichen wollen.

Dieses Jahr beteiligen sich unter anderem Schauspieler Sean Penn oder Michael Jacksons Tochter Paris. In der Vergangenheit haben auch schon Judi Dench, Helena Bonham Carter oder Ben Kingsley mitgemacht. Die Fotos sind unter dem Hashtag #EndOverfishing zu finden.

Für alle, die nicht die Hüllen fallen lassen wollen, gibt es auf der Webseite von Fishlove ein paar Tipps, um gegen Überfischung zu kämpfen. Zum Beispiel nicht immer die gleichen fünf Fischarten – Kabeljau, Tunfisch, Lachs, Schellfisch und Garnelen – essen und keine Tiefseefische. Denn beim Fischen der Tiere können andere Organismen zerstört werden, wie zum Beispiel Korallen, die sich davon nie wieder erholen. Außerdem sollte jeder beim Kauf darauf achten, woher der Fisch kommt und wie er gefangen wurde.

Fishlove hat auch eine Unterschriftenkampagne gestartet, um die EU-Minister dazu aufzurufen, Überfischung zu stoppen. 20.000 Unterschriften werden gebraucht, über 9.000 haben schon unterschrieben.

fishlove/lo/km

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