Malerei nach Literatur: Werke von Manfred Ranz in Eupen

Inspiriert von Romanen wie "Ulysses" von James Joyce oder "American Psycho" von B.E. Ellis malte Manfred Ranz gegen seine Ängste an und verlieh so seiner Empörung über das Dunkle der Welt Ausdruck. Chudoscnik Sunergia zeigt seine Werke im Alten Schlachthof.

Manfred Ranz: Ulysses (Bild über Chudoscnik Sunergia)

Manfred Ranz: Ulysses (Bild über Chudoscnik Sunergia)

Der Kölner Künstler Manfred Ranz (1941-2013) erschuf eigene Bilderwelten, in denen sich Erschreckendes, Erstaunliches und ständig Neues entdecken lässt. Der Künstler lebte mit seiner Ehefrau Roswitha, Künstlerin und seine Muse, im Vringsveedel im Herzen von Köln. Sein künstlerisches Talent zeigte sich schon früh, mit 16 Jahren kopierte er das Gemälde „Der Mann mit dem Goldhelm“.

Ranz absolvierte eine Ausbildung zum Plakatmaler in einem großen Kölner Kaufhaus und arbeitete lange Jahre in diesem Beruf. Später übernahm er Auftragsarbeiten für Kölner Geschäftsleute, wie Wandmalereien und Werbegestaltungen, während er seine Malerei immer weiterentwickelte und sich intensiv mit Literatur beschäftigte. Auch die Ausstellung im Alten Schlachthof stellt Malerei nach Literatur in den Mittelpunkt.

Ausstellungsdauer: 28. November bis 22. Dezember, Eintritt frei. Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 28. November, um 19 Uhr statt.

Im Rahmen der Literaturveranstaltung „Seitenstraße“ am 30. November liest Andy Kockartz passend zu den Gemälden aus „Ulysses“, „Der Mann ohne Eigenschaften“ und „American Psycho“ im Ausstellungsraum.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Alten Schlachthofs.

mitt/km

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