Abstrakte Geografie: Eupener Malerin Jana Rusch stellt in Aachen aus

Malerei und Geografie sind die beiden Leidenschaften der Künstlerin Jana Rusch aus Eupen, die sie in ihren Werken gerne miteinander verbindet. Ihre aktuelle Serie "Inner Green Fields" wurde von einem 250 Jahre alten Atlas inspiriert. Das Ergebnis kann man sich ab dem 8. November in der Technischen Hochschule Aachen ansehen.

Bild: Raffaela Schaus/BRF

Jana Rusch (Bild: Raffaela Schaus/BRF)

„Inner Green Fields“: Wie der Name vermuten lässt, spielt die Farbe Grün eine besondere Rolle in der Werken. Für Jana Rusch hat die Farbe eine bildliche Kraft, sie symbolisiert eine utopische Form des Lebens in der Zukunft.

„Es geht um urbane Strukturen. Ich beschäftige mich seit sehr vielen Jahren mit Formen, Strukturen und Geschwindigkeiten menschlicher Lebensräume. In dieser Serie fange ich erstmalig an, diese ganzen Strukturen auch selber zu erfinden“, erklärt die Künstlerin.

Jana Rusch möchte kein fertiges Konzept für die Zukunft liefern. Ihre Malereien sind eher eine Form des Träumens – für sie selbst, aber auch für die Betrachter.

Im Laufe der Jahre sind Ruschs Arbeiten immer abstrakter geworden. Ihr Bezug zu geografischen Themen ist aber geblieben. „Ich habe Geografie sehr gerne und sehr leidenschaftlich an der RWTH studiert. Da schließt sich der Kreis.“

Die Ausstellung läuft vom 8. November 2019 bis zum 21. Februar 2020 im AVT-Foyer der RWTH Aachen, Forckenbeckstraße 51. Das Foyer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Bild: Raffaela Schaus/BRF

Bild: Raffaela Schaus/BRF

rasch/km

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