„Wege aus der Klimakatastrophe“: Autor Lars Jaeger macht Vorschläge

Der Klimawandel ist ein Dauer-Thema, an dem man einfach nicht vorbeikommt. Es gibt doch deutliche Anzeichen, dass er längst auch bei uns angekommen ist, wie etwa zuletzt die Flutkatastrophe. Wie schaffen wir es raus aus dieser Klimakatastrophe? Der Autor Lars Jaeger hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben.

Die große Hitze ist erstmal vorbei, aber die Dürre hat Spuren hinterlassen (Illustrationsbild: Fabrice Coffrini/AFP)

Illustrationsbild: Fabrice Coffrini/AFP

Überschwemmungen, Artensterben, Völkerwanderungen, Dürren, Supertornados – der Klimawandel ist keine am Horizont drohende Gefahr mehr, sondern längst in unserem Alltag angekommen.

Es gibt durchaus Konzepte, den verheerenden Klimatrend aufzuhalten und umzukehren. Alle durch den Menschen erzeugten klimarelevanten Einflüsse lassen sich auf einen einzigen Faktor zurückführen: Energie.

Um die aktuelle Klimadynamik zu stoppen oder sogar umzukehren, muss man auf die drei zentralen Fragen zur Energie und dem Klima eine Antwort finden:

„Wie genau beeinflusst unsere bestehende Art des Energieverbrauchs das Klima? Welche Möglichkeiten haben wir, Energie ohne negative Klimaeffekte zu erzeugen? Welche technologischen Fortschritte werden uns dabei in der Zukunft konkret helfen?“

In seinem Buch „Wege aus der Klimakatastrophe“ gibt der Autor Lars Jaeger einen Ausblick auf eine mögliche klimafreundliche Wirtschaft der Zukunft. Er beschreibt, wie eine ökologische Gesellschaft funktionieren kann und wie lokale Energiekonzepte weltweiten Erfolg haben können.

Seine Botschaft ist klar und optimistisch: „Wir verfügen schon heute – und in der Zukunft umso mehr – über die technischen Möglichkeiten, um den verheerenden Klimatrend ohne signifikante Wohlstandsbeschränkung umzukehren. Die Hindernisse liegen vor allem in ökonomischen und politischen ‚Sachzwängen‘ und partikulären wirtschaftlichen Interessenskonflikten. Diese zu überwinden, darum geht es in der zukünftigen Energiepolitik.“

mitt/lo/sr

3 Kommentare
  1. Guido Scholzen

    Weiss der Typ überhaupt, worüber der redet?

    Er redet permanent über alternative Energien, und ich bin mir sicher, er selber verbraucht mehr Energie in Form von verbrannten Kohlenwasserstoffen als ein Afrikaner, der wünschte, genug Kohle oder Erdgas zu haben, um sich eine tägliche Mahlzeit zu kochen.
    Wenn es denn wirklich einen menschengemachten Klimawandel geben sollte, warum müssen wir denn eine Energiewende vollziehen, die nicht funktioniert?

    Lars Jaeger soll in arme Länder gehen, und seine Visionen predigen, denn dort sind viele Menschen, die auch anständig leben wollen.
    Da eine Energiewende möglich ist, wie dieser Lars Jaeger behauptet, dann könnten doch auch die ärmsten Länder dies JETZT machen, bevor diese zuviel Geld verschwenden für Kohlenwassestoffe, nicht wahr.

  2. Dieter Leonard

    Nein, Herr Scholzen. Der „Typ“ weiß mit Sicherheit nicht, worüber er redet.
    Das wissen nur die ostbelgischen Hobbyklimatologen von „Gegenpol“:
    1. Es gibt keinen anthropogenen Klimawandel;
    2. Es kann keinen Treibhauseffekt geben;
    3. CO2 trägt nicht zur Erderwärmung bei;

    Diesen fundierten Aussagen gegenüber hat der Ansatz von Herrn Jaeger selbstverständlich nichts entgegen zu setzen.

    Köstlich!

  3. Norbert Schleck

    „Weiss der Typ überhaupt, worüber der redet?“

    Na, „der Typ“ hat immerhin ein 300 Seiten starkes Buch geschrieben, was man von „den Typen“ von Gegenalles nicht sagen kann.
    Auf deren wissenschaftliche Veröffentlichungen warten wir noch immer.

    Wie an anderer Stelle geschrieben: Es war zu erwarten, dass selbst die Studien der großen Erdölkonzerne ExxonMobil, Shell und Total keinen Eindruck auf unsere Hobbywissenschaftler machen würden.