Literatur zum Jahrestag der Allerseelenschlacht: Steffen Kopetzky liest im Hürtgenwald aus „Propaganda“

Im Rahmen der Lit.Eifel liest der Schriftsteller Steffen Kopetzky am Allerseelentag in der Kirche von Vossenack aus seinem Roman "Propaganda".

Autor Steffen Kopetzky (Bild: Joerg Schulz)

Autor Steffen Kopetzky (Bild: Joerg Schulz)

Ein junger Deutschamerikaner mit dem sprechenden Namen John Glueck, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die blutige Schlacht im Hürtgenwald überlebt, um später, im Vietnamkrieg, von amerikanischen Chemiewaffen fürs Leben gezeichnet zu werden. Und der sich dafür einsetzt, dass dieser aussichtslose Krieg beendet wird. Das ist grob zusammengefasst die Geschichte des Romans „Propaganda“, den Steffen Kopetzky im vergangenen Jahr veröffentlicht hat.

Am kommenden Montag, dem 2. November, liest der Autor in der Kirche von Vossenack, wo ein Teil seiner Geschichte von der Allerseelenschlacht spielt.

Vom 9. bis 12. November 2020 sendet WDR 3 immer um 19:04 Uhr das vierteilige Hörspiel „Die Nacht im Ewigen Licht“, inspiriert durch den Roman „Propaganda“ (mit u.a. Harald Krassnitzer, Jona Mues, Denis Moschito, PeterLicht, Slavko Popadic und Ricarda Seifried). Regie: Susanne Krings, Komposition: Julius Richter und Eddi Ness.

Im März 2021 erscheint der neue Roman von Steffen Kopetzky mit dem Titel „Monschau“. Darin taucht der „German Doctor“ Günter Stüttgen wieder auf, der in „Propaganda“ als Sanitäts-Hauptmann während der Hürtgenwald-Schlacht eine Feuerpause erreicht hatte, während derer er deutsche und amerikanische Soldaten versorgte.

Der Roman „Propaganda“ von Steffen Kopetzky ist im Rowohlt Berlin Verlag erschienen.

Stephan Pesch