„Spa à l’heure US“: Comic über Spa im Zweiten Weltkrieg

Ein wenig bekanntes Nebenkapitel des Zweiten Weltkriegs ist jetzt Gegenstand einer Neuerscheinung im Land der Comics. "Spa à l'heure US", aus der Hand von vier Künstlern geschrieben und gezeichnet, erzählt, wie das Leben in der Stadt Spa 1944 und 1945 war.

Spa im März 1945: Der Zweite Weltkrieg ist in seiner letzten Phase. Die Deutschen sind zwar noch nicht besiegt, aber mit den Amerikanern wächst die Hoffnung auf Frieden. Zu diesem Zeitpunkt wird die Ardennenstadt Spa zu einem der Quartiere der Amerikaner. Dort versuchen sie, sich von den Kriegseinsätzen zu erholen und etwas Freizeit zu genießen. 20.000 junge Amerikaner verbringen so knapp sechs Monate in Spa und hinterlassen dabei bleibende Erinnerungen.

Es ist genau diese Zeit, die in dem neuen französischsprachigen Comic „Spa à l’heure US“ beschrieben wird. Die Heldin in dem Comic ist die Stadt selbst. Man habe versucht, die dargestellten Personen an vielen verschiedenen Orten der Stadt zu zeichnen, um Spa so ausgiebig wie möglich in den Mittelpunkt zu stellen, wie Oli, einer der Autoren erklärt.

In dem Werk werden unter anderem Kriegskorrespondenten, belgische Soldaten, US-Soldaten, die Thermalstadt und die ersten Cola-Getränke ins Szene gesetzt. Dodou erklärt, er habe vor einer Fülle von Dokumenten gestanden, die er illustrieren wollte. Dann seien er und die anderen in den Comic geschlittert, der sich schließlich durchgesetzt und 64 Seiten stark geworden sei. Das Werk enthalte auch einige historische Dokumente.

„Spa à l’heure US“ ist im Verlag „Editions de la Province de Liège“ erschienen.

vedia/cd

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