Griechische Drohung mit Flüchtlingen sorgt für Empörung

Griechische Politiker sorgen im Schuldenstreit mit zunehmend schrillen Äußerungen zu Flüchtlingen für Unverständnis und Empörung. Verteidigungsminister Kammenos hatte damit gedroht, Zehntausende Flüchtlinge in andere EU-Staaten weiterzuschicken.

darunter eventuell auch Mitglieder der IS-Terrormiliz, wenn Europa Athen in der Schuldenfrage nicht entgegenkomme.

Die EU-Kommission schaltete sich am Montag in die Debatte ein. Der zuständige EU-Innenkommissar Avramopoulos führe Gespräche mit den griechischen Behörden, teilte eine Kommissionssprecherin in Brüssel mit.

dpa/est

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4 Kommentare
  1. Werner Radermacher

    Alexis Tsipras wird die teuren Wahlversprechen, die er den Griechen gemacht hat, niemals einhalten können. Jetzt erpresst er die EU mit Flüchtlinge. So widerwärtig kann wohl nur eine linken Gruppierung sein.

  2. Johann Klos

    Widerwärtigkeit Herr Radermacher ist keine Frage von links oder rechts, dazu ist der Begriff viel zu allgemein.

    Vielleicht spezifizieren Sie einfach mal, welche Art von Widerwärtigkeit Sie denn so meinen.

    Darf es ekelhaft, Ekel erregend sein oder doch lieber abscheulich, vielleicht sagt ihnen widerlich mehr zu, unappetitlich wird es nicht treffen, schmierig eher, schleimig nicht in diesem Kontext, abstoßend schon wieder zu niedlich.

  3. Werner Radermacher

    Herr Klose, Tausende Flüchtlinge als Geiseln zu nehmen ist widerwärtig! Aber Sie haben recht, das ist keine Frage von links oder rechts.

  4. Bernd Brauer

    Vielleicht wäre unangebracht passender… Jedenfalls wäre es für die ‚Geiseln‘ eine Erlösung, da Unterbringung und Versorgung in Hellas nicht gerade optimal sind.

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