Montenegro könnte das nächste EU-Mitglied werden. Das geht aus einer neuen Analyse der EU-Kommission hervor. Das Land könnte die Beitrittsverhandlungen schon Ende des Jahres abschließen.
Der Beitritt wäre dann 2028 möglich. Voraussetzung ist, dass Montenegro seine Reformen konsequent umsetzt. Danach müssen alle 27 Mitgliedstaaten den Beitrittsvertrag ratifizieren.
Auch Albanien und Moldau könnten in den kommenden Jahren folgen. Bei Albanien rechnet die Kommission Ende 2027 mit einem Abschluss der Verhandlungen, bei Moldau Anfang 2028.
Die Ukraine will die Beitrittsgespräche Ende 2028 abschließen. Die Kommission hält das für ambitioniert. Dafür müsse das Land schneller reformieren, etwa bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung.
Für Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien und Kosovo gibt es keinen Fahrplan.
dpa/vk