Bolivien hat wegen Dürre und Überschwemmungen den Notstand ausgerufen. Präsident Paz kündigte die Maßnahme am Samstag in einer Rede an. Grund ist das Wetterphänomen El Niño. Es soll in diesem Jahr extremer ausfallen als je zuvor. Mit dem Notstand kann das Land mehr Geld und Hilfskräfte in die betroffenen Gebiete schicken.
Paz sagte, das Phänomen werde das Land sehr hart treffen. Die Dürre betrifft bereits mehr als 78.000 Familien in sechs der neun Departements. Außerdem verendeten mehr als 75.000 Rinder und andere Nutztiere. In Peru löste El Niño tödliche Waldbrände aus. In Santiago de Chile gab es den nassesten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen.
belga/vk