In der russisch besetzten Frontstadt Oleschky hat eine von den USA vermittelte Hilfsaktion begonnen. Nach russischen Angaben erhielten die Einwohner mehrere Dutzend Tonnen Hilfsgüter. Dazu zählen Lebensmittel und Treibstoff für Notstromaggregate.
Wer die Stadt verlassen will, kann in Busse steigen. Die Menschen dürfen wählen, ob sie nach Russland oder in die Ukraine fahren. Möglich macht das eine örtliche Waffenruhe. Sie hält seit mehreren Tagen und gilt bis Sonntag.
Unterdessen greift Russland weiter die Energieversorgung der Ukraine an. Im Gebiet Dnipropetrowsk sind nach ukrainischen Angaben mehr als 200.000 Haushalte ohne Strom. In der Stadt Dnipro fiel zeitweise überall das Licht aus.
Die Behörden riefen die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben. Inzwischen ist die Störung dort größtenteils behoben. Am Donnerstag hatte ein Angriff auf den Bahnhof von Dnipro 15 Menschen getötet.
belga/dpa/vk