Bei einem Drohnenangriff auf einen Markt im Sudan sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 weitere wurden verletzt.
Vermutlich handelt es sich um einen Angriff der sudanesischen Armee auf die Stadt Niyala. Sie ist eine Hochburg der paramilitärischen Miliz "Rapid Support Forces" (RSF).
Im Sudan herrscht seit dreieinhalb Jahren ein Bürgerkrieg zwischen der Armee und der Miliz. Dabei waren Märkte schon öfter Ziel von Angriffen. Anfang dieses Monats wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Viehmarkt in Niyala 30 Menschen getötet.
belga/vrt/jp