Italien und Spanien verlängern ihre vorübergehenden gegenseitigen Grenzkontrollen nicht. Das hat das italienische Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt. Aus Madrid gab es zunächst keine Bestätigung.
Der Streit hatte Ende Juli begonnen, als Zehntausende Migranten in die spanische Exklave Ceuta gekommen waren. Italien kontrollierte daraufhin in Häfen und an Flughäfen, Spanien zog nach.
Die Maßnahmen liefen am Donnerstag aus. Laut Rom folgt die Entscheidung auf eine Bewertung der Lage. Beide Länder wollen künftig mehr Informationen austauschen, um die Sicherheit im Schengen-Raum zu garantieren.
belga/vk