Die Vereinten Nationen haben eine neue Welle tödlicher Drohnenangriffe im Sudan verurteilt. Bei den Angriffen seien in den vergangenen Tagen zahlreiche Zivilisten, darunter auch viele Kinder, getötet und wichtige Versorgungsdienste beeinträchtigt worden, erklärte ein Sprecher von UN-Generalsekretär Guterres in New York.
Bei einem besonders schweren Drohnenangriff auf einen belebten Markt in Abyei, an der Grenze zum Südsudan, kamen nach UN-Angaben mindestens 19 Menschen ums Leben. Örtliche Medien sprechen sogar von mehr als 70 Toten.
Im Sudan herrscht seit April 2023 Krieg zwischen der Armee und der RSF-Miliz. Zehntausende Menschen kamen bisher ums Leben, mehr als 14 Millionen mussten ihre Heimat verlassen. Der Konflikt hat eine der schwersten humanitären Krisen weltweit ausgelöst.
dpa/mh