US-Präsident Trump hat seinen umstrittenen Kurs im Ukraine-Krieg verteidigt. Er sei dabei, einen Frieden zu verhandeln, erklärte Trump. Deshalb wolle er nichts unternehmen, was Russland vom Verhandlungstisch vertreiben könnte.
Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte in einem Interview mit dem Fernsehsender NBC seine Besorgnis über Trumps Russland-Politik. Sollten sich die USA auf Moskaus Seite stellen, könnte sein Land nicht überleben, sagte Selenskyj.
Zugleich zeigte er sich dankbar, dass die USA seinem Land nach mehreren Tagen Pause wieder Geheimdienstinformationen lieferten. Das ukrainische Militär braucht die Informationen, um schnell fliegende ballistische Raketen aus Russland zu orten und abzuwehren.
Selenskyj sprach in seiner abendlichen Videoansprache über Erfolge der Bodentruppen im Kampf gegen russische Streitkräfte im Osten des Landes. Man setze den Druck an der Front fort, sagte er. Seit Beginn des Herbstes hätten die Soldaten mehr Gebiet befreit, als die Russen hätten erobern können.
Zuletzt war auch vom US-Institut für Kriegsstudien (ISW) eine Zurückdrängung russischer Truppen in der Region Saporischschja bestätigt worden. Russlands Präsident Putin hingegen spricht von Erfolgen russischer Truppen in der Oblast Saporischschja.
dpa/jp