Litauen wird den verstärkten Schutz seiner Grenze zur russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad verlängern. Der litauische Verteidigungsminister Kaunas kündigte an, die militärische Unterstützung des Grenzschutzes werde bis Mitte November beibehalten. Er begründete dies mit möglichen Flüchtlingsströmen von Bewohnern der Region Kaliningrad und damit verbundenen illegalen Grenzübertritten.
Das Vorgehen steht im Zusammenhang mit Berichten über eine möglicherweise geplante Mobilmachung in Russland nach der jüngst erfolgten Parlamentswahl. Dies könnte zur Folge haben, dass in Kaliningrad lebende wehrpflichtige Russen das Land verlassen wollen.
dpa/sh