Die EU-Kommission will die Klimaschutzregeln für importierte fossile Brennstoffe verschieben. Importeure von Öl, Gas und Kohle sollen die Methan-Vorgaben erst Anfang 2028 erfüllen müssen, ein Jahr später als geplant. Das geht aus einem neuen Vorschlag hervor.
Die Kommission begründet das mit der Energiepreiskrise. Die Verschiebung soll Kosten sparen und die Versorgung sichern. Ab 2027 hätten Firmen nachweisen müssen, dass Produzenten im Herkunftsland Methan so streng überwachen wie in der EU.
Die Mitgliedstaaten und das Europaparlament müssen noch zustimmen. Methan gilt nach CO2 als zweitwichtigstes Treibhausgas.
dpa/vk