Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien hat das Pentagon all seine Langstreckenbomber zurückbeordert. Nach Informationen der "New York Times" waren neue Drohungen gegen den Militärstützpunkt Fairford der Grund für den überraschenden Abzug der US-Bomber.
So gebe es Informationen über einen vom Iran unterstützten Anschlag auf den Stützpunkt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei US-Beamte. Das Pentagon hat den Bericht bislang nicht bestätigt.
Ende September waren fünf Männer nahe dem Stützpunkt aufgegriffen worden. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt.
Großbritanniens Premierminister Andy Burnham bestätigte Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran. Die britische Regierung teilte derweil über einen Sprecher mit, der Stützpunkt sei sicher.
dpa/rop