Der Abzug der US-Langstreckenbomber von einem Militärstützpunkt in Großbritannien steht laut US-Außenminister Marco Rubio nicht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Terrordrohungen. Grundsätzlich sei die Verlegung "nichts Ungewöhnliches", sagte Rubio vor Journalisten.
Das Pentagon hatte zuvor bestätigt, dass alle US-Bomber, die auf der Airbase Fairford stationiert waren, wieder an ihre Heimatstützpunkte in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sind. Zu den Hintergründen äußerte sich weder die US- noch die britische Regierung.
Nahe dem Stützpunkt waren Ende September fünf Männer unter Terrorverdacht festgenommen worden. In den folgenden Tagen wurde ein sechster Verdächtiger festgenommen.
Die "New York Times" hatte berichtet, dass neue Drohungen gegen den Stützpunkt der Grund für den überraschenden Abzug seien. Es gebe Informationen über einen vom Iran unterstützten Anschlagsplan auf den Stützpunkt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei US-Beamte.
dpa/rop