Für die Schweizer Gletscher ist 2026 erneut ein Katastrophenjahr. Das zeigt eine Studie, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Gletscher verloren dieses Jahr erneut mehr als fünf Prozent ihres Volumens. Grund waren der heißeste Sommer seit Messbeginn und ein schneearmer Winter.
Die Gletscher schmelzen schneller als je zuvor. In fünf Jahren sind fast 20 Prozent des Eises verschwunden. Experten rechnen damit, dass manche Gletscher in zehn bis fünfzehn Jahren verschwunden sein könnten. Die Alpengletscher hätten langfristig keine Überlebenschance, warnen die Forscher.
belga/vk