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Nato sichert Ukraine noch mehr Hilfe zu - Weiter heftige Angriffe auf Kiew

29.09.202607:4929.09.2026 - 13:47
  • Russland
  • Ukraine
  • Ukraine-Krieg
Brennendes Gebäude in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach russischen Angriffen am 28. September 2026 (Bild: Sergej Supinsky/AFP)
Brennendes Gebäude in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach russischen Angriffen am 28. September 2026 (Bild: Sergej Supinsky/AFP)

Trotz der zunehmenden hybriden Bedrohungen durch Russland will die Nato ihre Unterstützung für die Ukraine weiter ausbauen. Das sagte Generalsekretär Rutte in Brüssel. Russland versuche, die Geschlossenheit der Allianz zu schwächen und die Unterstützung für Kiew zu stoppen. Die Botschaft an Moskau sei jedoch eindeutig: Die Nato werde die Ukraine künftig noch stärker unterstützen, so Rutte.

Zuvor hatte die estnische Regierung Russland für einen Brandanschlag auf ein Rüstungsunternehmen verantwortlich gemacht. Das Unternehmen entwickelt unbemannte Militärsysteme, die auch von der Ukraine eingesetzt werden. Russland weist die Vorwürfe zurück.

Unterdessen ordnete Präsident Putin eine weitere Aufstockung der russischen Armee an. Ein entsprechendes Dekret sieht 15.500 zusätzliche Soldaten vor.

Zudem setzt die russische Armee ihre Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew fort. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der Nacht zum Dienstag vor einer Bedrohung durch Raketen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet von Schäden in mehreren Teilen der Hauptstadt. Es seien ein Verwaltungsgebäude und eine Bildungseinrichtung getroffen worden.

Bereits am Montag hatte es eine Serie russischer Angriffe gegeben. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben eine Klinik und die Akademie der Wissenschaften getroffen.

dpa/sh/mh

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