Die Europäische Union ist offenbar nicht ausreichend für eine mögliche militärische Auseinandersetzung mit Russland gewappnet. Ein Bericht zur Verteidigungsbereitschaft deckt Schwachstellen auf, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bei einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel mit.
Es sei bereits viel getan worden und die Investitionen in die Verteidigung seien gestiegen, sagte Kallas zu Beratungen über die Analyse. Gleichzeitig habe man aber weiter große Lücken bei den Verteidigungsfähigkeiten, die geschlossen werden müssten. Einzelheiten nannte Kallas zunächst nicht.
Der von der Europäischen Verteidigungsagentur mit Unterstützung der Kommission und der EU-Außenbeauftragten erstellte Bericht soll im nächsten Schritt beim Herbstgipfel der Staats- und Regierungschefs zur Sprache kommen. Kallas sagte, man müsse sich jetzt darauf konzentrieren, die vorhandenen Lücken tatsächlich zu schließen.
dpa/moko